Cerankochfeld: Alles was Sie 2026 darüber wissen müssen
Ein Cerankochfeld ist ein elektrisches Kochfeld mit einer Oberfläche aus Glaskeramik, unter der Heizwendeln oder Halogenstrahler die Wärme erzeugen und über die Platte an das Kochgeschirr weitergeben. Es gehört seit Jahrzehnten zu den meistverkauften Kochfeldtypen in deutschen Küchen — und das aus gutem Grund: universelle Kochgeschirr-Kompatibilität, pflegeleichte Oberfläche und ein in der Anschaffung attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis machen es zur soliden Wahl für viele Haushalte. In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie bei der Planung Ihrer neuen Küche über das Cerankochfeld wissen müssen.
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Was ist ein Cerankochfeld und wie funktioniert es?
Der Begriff „Ceran“ leitet sich ursprünglich von einem Markennamen für Glaskeramik ab und ist heute der umgangssprachliche Oberbegriff für alle Glaskeramik-Kochfelder mit Strahlungswärme. Die Glaskeramikplatte selbst ist nicht die Wärmequelle — darunter befinden sich elektrische Heizwendeln aus Metalllegierungen oder bei moderneren Modellen Halogen-Schnellheizer, die innerhalb weniger Sekunden rotglühend werden.
Die erzeugte Wärme wird durch die Glaskeramik nach oben geleitet und erhitzt den Boden des aufgesetzten Topfes oder der Pfanne. Das bedeutet: Die Glaskeramikoberfläche selbst wird heiß — im Gegensatz zum Induktionskochfeld, bei dem die Platte weitgehend kalt bleibt. Diese Eigenschaft hat direkte Auswirkungen auf Sicherheit, Reinigung und Kocheffizienz.
Moderne Cerankochfelder verfügen über Sensorsteuerungen, Restwärmeanzeigen, Kindersicherungen und in vielen Fällen auch über eine Brückenzone, bei der zwei nebeneinanderliegende Kochzonen zu einer großen Heizfläche verbunden werden können — ideal für Fischpfannen oder große Bräter.
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Cerankochfeld vs. Induktionskochfeld: Die wichtigsten Unterschiede
In unserer täglichen Beratung ist die Frage „Ceran oder Induktion?“ eine der meistgestellten überhaupt. Beide Technologien nutzen eine Glaskeramikoberfläche — hier enden die Gemeinsamkeiten jedoch. Der entscheidende Unterschied liegt im Heizprinzip: Ceran arbeitet mit Strahlungswärme, Induktion mit elektromagnetischen Feldern.
Beim Cerankochfeld wird die Glaskeramikplatte selbst heiß und gibt diese Wärme an den Topf weiter. Beim Induktionskochfeld bleibt die Platte selbst weitgehend kalt — das elektromagnetische Feld erzeugt die Wärme direkt im ferromagnetischen Topfboden. Das macht Induktion schneller, energieeffizienter und sicherer, weil nur minimale Verbrennungsgefahr durch die Kochfeldoberfläche besteht.
Der wesentliche Vorteil des Cerankochfelds liegt in der Kochgeschirr-Freiheit: Aluminiumtöpfe, Kupferpfannen, Glaskocher — all das funktioniert auf dem Ceranfeld problemlos. Induktionskochfelder setzen zwingend magnetisches Kochgeschirr voraus. Wer bereits hochwertiges Kochgeschirr aus Kupfer oder Aluminium besitzt, findet im Cerankochfeld oft die pragmatischere Lösung.
| Merkmal | Cerankochfeld | Induktionskochfeld |
|---|---|---|
| Heizprinzip | Strahlungswärme durch Heizwendeln | Elektromagnetisches Feld im Topfboden |
| Kochgeschirr | Alle Materialien geeignet | Nur magnetisches Kochgeschirr |
| Aufheizgeschwindigkeit | Mittel (30–60 Sek.) | Sehr schnell (10–20 Sek.) |
| Energieeffizienz | ca. 60–70 % | ca. 85–90 % |
| Oberfläche nach Kochen | Wird heiß (Restwärmegefahr) | Bleibt weitgehend kalt |
| Reinigung | Glaskeramik, pflegeleicht | Glaskeramik, noch einfacher (kalt) |
| Anschaffungskosten | Geringer | Höher |
| Betriebsgeräusch | Sehr leise | Leises Summen möglich |
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Vorteile des Cerankochfelds: Was spricht dafür?
Der offensichtlichste Vorteil ist die vollständige Kochgeschirr-Kompatibilität. Ob Edelstahl, Aluminium, Kupfer, emailliertes Gusseisen oder spezielle Glaskocher — das Cerankochfeld arbeitet mit allen Topf- und Pfannenmaterialien zuverlässig. Wer einen gut sortierten Küchenfundus hat, muss bei der Entscheidung für ein Ceranfeld kein Geschirr austauschen.
Die Glaskeramikoberfläche ist außerdem sehr leicht zu reinigen. Da die Fläche vollkommen glatt und fugenlos ist, lassen sich Spritzer und Kochrückstände mit einem feuchten Tuch oder einem Glaskeramik-Reiniger schnell entfernen. Im Vergleich zu einem offenen Gas-Kochfeld mit Rosten und Brennerköpfen ist das ein erheblicher Hygienegewinn.
Cerankochfelder sind in der Anschaffung in der Regel kostengünstiger als vergleichbare Induktionsgeräte — ohne dabei auf Komfortfunktionen wie Sensorsteuerung, Kindersicherung oder Restwärmeanzeige verzichten zu müssen. Gerade für Haushalte, die ein gut ausgestattetes Kochfeld zu einem fairen Preis suchen, ist Ceran 2026 weiterhin eine sehr relevante Option.
Welche Vorteile bietet ein Cerankochfeld gegenüber einem Gaskochfeld?
Cerankochfelder sind im Vergleich zu Gaskochfeldern deutlich leichter zu reinigen, da es keine offene Flamme, keine Brennerköpfe und keine Roste gibt. Die Glaskeramikoberfläche lässt sich wischend reinigen und bietet keine Ritzen für Schmutzablagerungen. Außerdem entfällt die Notwendigkeit eines Gasanschlusses — Ceranfelder laufen über den normalen Haushaltsstrom (230 V) oder in leistungsstärkeren Varianten über einen 400-V-Anschluss.
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Nachteile des Cerankochfelds: Was Sie wissen sollten
Ehrliche Beratung bedeutet für uns bei Lieblingsküchen: Wir nennen Ihnen nicht nur die Stärken eines Geräts, sondern auch seine Schwächen. Das Cerankochfeld hat einige Eigenschaften, die in bestimmten Küchennutzungsprofilen tatsächlich störend sein können.
Der größte Nachteil ist die Energieeffizienz. Da zunächst die Glaskeramikplatte selbst erhitzt wird und diese Wärme dann an den Topf abgibt, geht ein Teil der Energie als Abstrahlwärme verloren. Die Wärmeübertragungseffizienz liegt bei rund 60–70 Prozent — Induktionskochfelder erreichen 85–90 Prozent. Das schlägt sich auf lange Sicht in der Energierechnung nieder.
Ein weiterer Punkt: Die heiße Glaskeramikoberfläche kann empfindliche Kochgeschirrmaterialien oder Kleinkinder gefährden. Die Restwärme bleibt noch lange nach dem Abschalten bestehen — eine Restwärmeanzeige ist deshalb bei allen modernen Modellen Pflicht, aber nicht überflüssig. Zudem ist die Glaskeramikoberfläche zwar kratzfest gegen normalen Gebrauch, aber nicht zerkratzungsfest bei groben Böden aus Gusseisen oder Sand-Verunreinigungen.
Schließlich ist die Reaktionsgeschwindigkeit auf Temperaturveränderungen beim Cerankochfeld langsamer als bei Induktion. Wer die Hitze schnell reduzieren muss, hat bei Ceran etwas weniger Kontrolle — da die Platte noch Restwärme enthält, gart das Gericht auch nach dem Herunterregeln weiter.
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Cerankochfeld-Varianten: Welche Typen gibt es?
Nicht jedes Cerankochfeld ist gleich. Innerhalb der Glaskeramik-Kochfeld-Kategorie unterscheiden wir in der Beratung zwischen verschiedenen Heizzonentypen und Bauformen, die unterschiedliche Vor- und Nachteile mitbringen.
Strahlungskochfeld (klassisches Ceranfeld)
Das klassische Strahlungskochfeld nutzt spiralförmige Heizwendeln aus einer speziellen Metalllegierung. Diese Wendeln leuchten beim Aufheizen schwach rot auf und übertragen ihre Wärme gleichmäßig auf die Glaskeramik. Aufheizzeit liegt typischerweise bei 45–90 Sekunden je nach Zonenleistung. Es ist das robusteste und günstigste Modell und ideal für den täglichen Grundbedarf.
Halogen-Cerankochfeld
Halogen-Kochfelder kombinieren die Glaskeramikoberfläche mit Halogenlampen als Heizquelle. Diese leuchten intensiv auf (sichtbares rotes Licht) und heizen deutlich schneller als klassische Heizwendeln — oft in 10–20 Sekunden. Die Lebensdauer der Halogenlampen ist jedoch begrenzt und ein Austausch kann aufwendig sein.
Cerankochfeld mit Brückenzone
Moderne Cerankochfelder bieten häufig eine Brückenzone oder Flexizone, bei der zwei benachbarte Kochzonen zu einer großen ovalen oder rechteckigen Heizfläche verbunden werden. Das ermöglicht die Nutzung von Fischpfannen, Grillplatten oder großen Brätern, die über zwei Zonen hinausreichen. Wir empfehlen diese Option besonders für Familien, die häufig für größere Gruppen zubereiten.
Einzel-Cerankochfeld (freistehend/portabel)
Für Küchen mit sehr wenig Platz oder als Ergänzung gibt es auch portable Einzel-Cerankochfelder mit einer oder zwei Kochzonen. Diese lassen sich auf der Arbeitsplatte platzieren und brauchen lediglich eine normale Steckdose. Sie eignen sich als Ergänzungslösung, aber nicht als vollständiger Ersatz für ein fest eingebautes Kochfeld in einer geplanten Einbauküche.
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Cerankochfeld in der Küchenplanung: Was Sie beachten müssen
Unsere Kunden fragen uns häufig: „Kann ich das Cerankochfeld einfach nachträglich einbauen?“ Die Antwort ist: prinzipiell ja — aber es gibt wichtige Planungsaspekte, die Sie frühzeitig berücksichtigen sollten.
Ein zentraler Punkt ist der Elektroanschluss. Einfache Cerankochfelder mit 230 V können an eine normale Haushaltssteckdose angeschlossen werden. Leistungsstärkere Modelle mit höherer Gesamtwattzahl (ab ca. 3.600 Watt) benötigen einen 400-V-Drehstromanschluss, der von einem Elektrofachbetrieb verlegt werden muss. Das sollte vor der Planung geklärt sein — und unser Montageteam koordiniert genau diese Abstimmung mit dem Elektriker.
Die Einbautiefe in die Arbeitsplatte beträgt bei den meisten Cerankochfeldern zwischen 28 und 35 mm. Die Arbeitsplattenstärke spielt hier eine Rolle — bei dünnen Kompaktplatten (12 mm) kann der Einbau problematisch sein, bei Standard-Arbeitsplatten (38–40 mm Dicke) ist er in der Regel problemlos. Wir planen den Ausschnitt präzise, damit das Kochfeld plan und versiegelt sitzt — ohne Spalt für eindringende Feuchtigkeit.
Ebenfalls wichtig ist die Abstimmung mit dem Dunstabzug. Cerankochfelder erzeugen viel Wärme und damit auch viel Wrasen — eine leistungsstarke Dunstabzugshaube ist keine optionale Ergänzung, sondern Teil des Gesamtkonzepts. Ob Abluft- oder Umlufthaube, Deckenhaube oder Tischlüfter: Wir stimmen diese Kombination in der Planung aufeinander ab. Mehr dazu finden Sie auch in unserem Beitrag zur Ablufthaube: Worauf Sie achten müssen.
Wie weit muss ein Cerankochfeld von der Spüle entfernt sein?
Die DIN 18022 empfiehlt einen Mindestabstand von 40 cm zwischen Kochfeld und Spüle aus Sicherheitsgründen. In der Praxis planen wir bei Lieblingsküchen mindestens 50–60 cm, um ausreichend Arbeitsfläche zwischen diesen Arbeitszonen zu gewährleisten. Der Arbeitsdreieck-Grundsatz (Spüle – Kochfeld – Kühlschrank) bleibt dabei ein wichtiges Planungsprinzip für ergonomische Küchenarbeit.
Welche Arbeitsplattenmaterialien passen zum Cerankochfeld?
Da das Cerankochfeld Wärme abstrahlt, sind wärmebeständige Arbeitsplatten vorzuziehen. Hochwertige Arbeitsplattenmaterialien wie Naturstein (Granit, Marmor), Keramik oder Sinterstein sind ideal — sie sind hitzefest und unempfindlich gegenüber der Restwärmestrahlung. Holzarbeitsplatten oder Kunststoffoberflächen sollten nicht direkt an das Kochfeld angrenzen, da die Wärmestrahlung auf Dauer zu Verfärbungen führen kann.
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Das Cerankochfeld reinigen und pflegen: So bleibt es lange schön
Die Pflegeleichtigkeit der Glaskeramikoberfläche ist einer der meistgenannten Kaufgründe für das Cerankochfeld. Mit den richtigen Reinigungsmethoden bleibt die Oberfläche dauerhaft kratzfrei und sauber.
- Täglich: Nach dem Abkühlen mit feuchtem Tuch abwischen
- Bei Anhaftungen: Speziellen Glaskeramik-Reinigungscreme verwenden
- Bei eingebrannten Rückständen: Ceranfeld-Schaber im flachen Winkel (ca. 30°) ansetzen
- Bei Zuckerverschüttungen: Sofort (noch warm) vorsichtig entfernen — Zucker brennt in der Hitze ein
- Niemals verwenden: Stahlwolle, Scheuermittel, Säurereiniger, Alkali-Reiniger
- Regelmäßig: Topfböden auf Rauheit prüfen — raue Böden verkratzen die Glaskeramik
- Nach Reinigung: Oberfläche mit trockenem Mikrofasertuch polieren für Glanzerhalt
Ein besonderes Risiko sind Kunststoffobjekte (Folien, Tüten) die versehentlich auf das heiße Ceranfeld geraten. Kunststoff schmilzt sofort ein und hinterlässt dauerhafte Schäden. Folie oder Plastikbeutel sollten deshalb grundsätzlich nicht in Kochfeldnähe gelagert werden.
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Cerankochfeld: Die häufigsten Planungsfehler vermeiden
Nach über zehn Jahren Beratungserfahrung bei Lieblingsküchen wissen wir: Die meisten Planungsfehler rund um das Cerankochfeld entstehen nicht aus Unwissen, sondern aus unterschätzten Details. Wir zeigen Ihnen, welche Fehler Kunden am häufigsten bereuen — damit Sie diese vermeiden können.
Fehler 1: Kochfeldgröße am Bedarf vorbei geplant. Viele Kunden wählen ein 60-cm-Kochfeld, obwohl sie regelmäßig 4–5 Töpfe gleichzeitig verwenden. Im Alltag entstehen dann Engpässe. Wir analysieren im Beratungsgespräch Ihr konkretes Nutzungsverhalten — nicht das, was Sie sich wünschen, sondern das, was Sie täglich tun. Das ist der Unterschied zwischen einer Küche, die gut aussieht, und einer Küche, die gut funktioniert.
Fehler 2: Cerankochfeld und Dampfgarer ohne ausreichend Abstand geplant. Dampf und Hitze aus Backofen und Cerankochfeld können sich gegenseitig beeinflussen, wenn Geräte zu nah beieinander geplant sind. Zudem empfehlen viele Hersteller Mindestabstände zu angrenzenden Schubladen und Türen. Diese Maße werden in der Eigenplanung häufig übersehen — aber nie in unserer professionellen Küchenplanung im Studio.
Fehler 3: Den Dunstabzug zu klein gewählt. Strahlungskochfelder produzieren viel Wärme und Wrasen. Wer spart und einen unterdimensionierten Dunstabzug einbaut, leidet unter Feuchtigkeit, Gerüchen und Ablagerungen im ganzen Raum. Die Faustformel: Der Luftvolumenstrom des Dunstabzugs (in m³/h) sollte mindestens dem zehnfachen Küchenraumvolumen entsprechen. Bei Abluftbetrieb kommen Schalldämpferverluste dazu — wir berechnen das für Sie. Auch unser Artikel zu den 3 teuersten Fehlern beim Küchenkauf gibt wertvolle Hinweise.
Fehler 4: Den Elektroanschluss vergessen. Cerankochfelder mit hoher Gesamtleistung benötigen einen separaten Stromkreis mit entsprechender Absicherung. Wer diesen Punkt erst nach Küchenlieferung mit dem Elektriker bespricht, riskiert teure Nachrüstarbeiten in der Wand. Wir koordinieren die Elektroplanung von Anfang an als Teil unseres 9-Schritte-Beratungsprozesses.
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Cerankochfeld und Küchentrends 2026: Wo steht die Technologie heute?
Im Jahr 2026 ist das Cerankochfeld keineswegs ein veraltetes Relikt — es hat sich technologisch weiterentwickelt und bleibt eine relevante Wahl für viele Küchenprojekte. Gleichzeitig hat Induktion in der Premiumküche erheblich an Marktanteilen gewonnen, und vollflächige Induktionskochfelder ohne sichtbare Zoneneinteilung setzen neue Maßstäbe in der Gestaltungsfreiheit.
Trend 1: Integriertes Design. Cerankochfelder werden 2026 zunehmend als bündiger Einbau ohne sichtbare Rahmung konzipiert — die Glaskeramikplatte schließt nahtlos mit der Arbeitsplatte ab. Das erzeugt ein flächiges, reduziertes Küchendesign, das zur aktuellen Vorliebe für klare Linien passt.
Trend 2: Smarte Steuerung. Moderne Cerankochfelder verfügen über Touchsteuerung, Timer-Funktionen und in einigen Modellen über WLAN-Anbindung für die Fernsteuerung per App. Diese Komfortfunktionen, die bisher eher Induktionskochfeldern vorbehalten waren, halten zunehmend auch in der Glaskeramik-Wärmekochfeld-Klasse Einzug.
Trend 3: Kombikochfelder. Eine spannende Entwicklung für 2026: Kochfelder, die Cerantechnologie mit einer oder zwei Induktionszonen kombinieren. So können Kunden das beste aus beiden Welten nutzen — Kompatibilität mit allem Kochgeschirr auf den Ceranflächen, ultraschnelle Wärme für Wasser und empfindliche Saucen auf der Induktionszone.
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Cerankochfeld und Einbauküche: So planen wir bei Lieblingsküchen
Bei Lieblingsküchen begleiten wir Sie vom ersten Gedanken bis zur Abnahme Ihrer fertigen Küche in neun klar definierten Schritten. Das Cerankochfeld ist dabei kein isoliertes Gerät, das wir einfach eintragen — es ist Teil eines durchdachten Gesamtkonzepts, das Ergonomie, Ästhetik, Sicherheit und Ihren Alltag zusammendenkt.
In der Bedarfsermittlung fragen wir: Wie viele Personen kochen gleichzeitig? Welches Kochgeschirr nutzen Sie? Haben Sie Kinder? Wünschen Sie sich Präzision oder eher unkomplizierte Bedienung? Die Antworten auf diese Fragen bestimmen, ob ein Cerankochfeld, ein Induktionskochfeld oder ein Kombikochfeld die beste Wahl ist — nicht die Optik auf den ersten Blick.
In der Planungsphase im Studio legen wir das Kochfeld in einem exakten 3D-Modell in Ihrer Küche fest. Abstände zur Spüle, zum Backofen, zu Schubladen und Oberschränken werden millimetergenau geprüft. Die optimale Arbeitshöhe fließt dabei ebenso ein wie die Anordnung aller Geräte im Arbeitsdreieck.
Unser eigenes Montageteam — kein Subunternehmer, sondern unser Team — führt schließlich den Einbau durch. Das bedeutet Verantwortung aus einer Hand: Wenn nach der Montage etwas nicht stimmt, kommen wir zurück. Das ist unser Versprechen an Sie. Dazu kommen 5 Jahre Gerätegarantie auf alle von uns eingebauten Geräte.
Wir beraten Sie persönlich in unseren Studios in Rostock (Am Warnowufer und Küchen am Hopfenmarkt in der Stadtmitte) sowie in Schwerin. Alternativ bieten wir auch eine Online-Beratung an — für Kunden, die zunächst von zu Hause aus planen möchten. Über unsere Partnerstudios sind wir zudem bundesweit für Sie erreichbar. Einen ersten Eindruck unserer aktuellen Ausstellungsküchen finden Sie auf unserer Lieblingsküchen-Website.
Übrigens: Wer gerade auf der Suche nach einem besonders günstigen Einstieg ist, sollte auch einen Blick in unseren Abverkauf werfen — dort finden sich regelmäßig hochwertige Ausstellungsküchen zu attraktiven Konditionen, vollständig mit Geräten ausgestattet.
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Häufig gestellte Fragen zum Cerankochfeld (FAQ)
Was ist der Unterschied zwischen einem Cerankochfeld und einem Induktionskochfeld?
Ein Cerankochfeld erhitzt die Glaskeramikoberfläche selbst mittels Heizwendeln oder Halogenstrahler, die dann Wärme an das Kochgeschirr abgeben. Ein Induktionskochfeld erzeugt ein elektromagnetisches Feld, das Wärme direkt im Topfboden produziert — die Platte selbst bleibt weitgehend kalt. Cerankochfelder sind universell mit jedem Kochgeschirr nutzbar, Induktionskochfelder benötigen magnetisches Kochgeschirr. Induktion ist schneller und energieeffizienter, Ceran ist in der Anschaffung günstiger. In unserer Beratung helfen wir Ihnen, die für Ihren Alltag richtige Entscheidung zu treffen.
Kann ich auf einem Cerankochfeld jedes Kochgeschirr verwenden?
Ja — das ist einer der praktischsten Vorteile des Cerankochfelds. Töpfe und Pfannen aus Edelstahl, Aluminium, Kupfer, emailliertem Gusseisen oder Keramik funktionieren alle problemlos. Einzige Einschränkung: sehr raue oder unebene Topfböden können die Glaskeramikoberfläche verkratzen. Wir empfehlen in der Beratung, Kochgeschirr mit glatten, ebenen Böden zu bevorzugen und besonders schwere Gusseisenpfannen vorsichtig aufzusetzen, nicht zu rutschen. So bleibt die Oberfläche dauerhaft in einwandfreiem Zustand.
Wie lange hält ein Cerankochfeld?
Die durchschnittliche Lebensdauer eines hochwertigen Cerankochfelds liegt bei 15 bis 20 Jahren bei sachgemäßem Gebrauch und regelmäßiger Pflege. Die Glaskeramikoberfläche ist äußerst hitzestabil und im Alltag sehr widerstandsfähig. Beschädigungen entstehen in der Regel durch Stöße schwerer Gegenstände, die zu Rissen führen können — nicht durch normalen Kochbetrieb. Lieblingsküchen gewährt auf alle eingebauten Geräte 5 Jahre Gerätegarantie, die Ihnen zusätzliche Sicherheit in den ersten Jahren gibt.
Welche Cerankochfeld-Größe ist für eine Familienküche am besten geeignet?
Für Familien mit zwei bis vier Personen empfehlen wir ein Cerankochfeld mit 60 cm Breite und vier Kochzonen als sinnvolles Minimum. Wer regelmäßig große Mengen zubereitet, Bräter oder Grillplatten nutzt oder für mehr als vier Personen kocht, sollte ein 90-cm-Modell mit fünf Zonen und Brückenzone in Betracht ziehen. In der Beratung ermitteln wir Ihr tatsächliches Nutzungsverhalten — nicht das theoretische — und empfehlen auf dieser Basis die passende Größe.
Ist ein Cerankochfeld energiesparend?
Im Vergleich zu einem Induktionskochfeld ist das Cerankochfeld weniger energieeffizient: Die Wärmeübertragungseffizienz liegt bei etwa 60–70 Prozent gegenüber 85–90 Prozent bei Induktion. Das bedeutet, dass ein spürbarer Anteil der erzeugten Energie als Abstrahlwärme verloren geht, bevor sie das Kochgeschirr erreicht. Auf die Jahresenergiekosten hochgerechnet kann dieser Unterschied bei intensiver Kochnutzung mehrere Dutzend Euro betragen. Für Haushalte, die sehr häufig kochen, kann Induktion deshalb langfristig die wirtschaftlichere Wahl sein.
Kann ich ein Cerankochfeld selbst einbauen?
Technisch ist ein einfaches Cerankochfeld mit 230-V-Anschluss in einem vorbereiteten Ausschnitt von handwerklich erfahrenen Personen einbaubar. Wir raten jedoch dringend davon ab — aus mehreren Gründen: Der Ausschnitt muss exakt passen, die Versiegelung muss fachgerecht erfolgen, und bei 400-V-Anschlüssen ist eine Fachkraft gesetzlich vorgeschrieben. Fehler beim Einbau können die Gewährleistung des Geräts erlöschen lassen. Unser Montageteam bei Lieblingsküchen führt den Einbau fachgerecht durch — mit anschließender Funktionsprüfung und voller Verantwortung aus einer Hand.
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Cerankochfeld oder Induktion? Wir beraten Sie persönlich.
Ob Cerankochfeld, Induktionskochfeld oder Kombilösung — in unseren Studios in Rostock und Schwerin erleben Sie alle Varianten live. Mit 5 Jahren Gerätegarantie, eigenem Montageteam und persönlicher Beratung begleiten wir Sie von der ersten Idee bis zur fertigen Küche.



