Küche im Gewerberaum planen: Anforderungen, Ausstattung & professionelle Umsetzung 2026
Eine Küche im Gewerberaum ist weit mehr als ein Haushaltsprojekt im größeren Maßstab. Ob Büroküche, Gemeinschaftsküche in einer Kita, Pantryküche im Coworking-Space oder Kochstudio für Kurse und Workshops – jede gewerbliche oder semiprofessionelle Küche erfordert eine spezialisierte Planung, die Hygieneanforderungen, Arbeitsabläufe, Materialstärken und Behördenauflagen von Anfang an integriert. Wer hier ohne Fachkompetenz plant, riskiert teure Nachbesserungen oder sogar behördliche Auflagen nach der Abnahme.
In unserer täglichen Beratungspraxis bei Lieblingsküchen erleben wir immer häufiger, dass Unternehmer, Vermieter, Sozialeinrichtungen und Kreativschaffende eine professionell ausgestattete Küche für ihren Gewerberaum benötigen – und dabei ähnliche Fragen mitbringen: Was ist anders als bei einer Privatküche? Welche Vorschriften gelten? Welche Materialien sind geeignet? Dieser Artikel beantwortet all diese Fragen vollständig und praxisnah.
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Was ist eine Küche im Gewerberaum – und wann brauche ich eine?
Eine Küche im Gewerberaum bezeichnet jede Küchenausstattung, die nicht in einem privaten Haushalt, sondern in einem gewerblich genutzten Gebäude oder einer gemischt genutzten Immobilie installiert wird. Dazu zählen Bürogebäude, Praxen, Kanzleien, Coworking-Spaces, Ateliers, Kursräume, Pflegeeinrichtungen, Tagungsstätten oder Vermietungsobjekte wie Ferienwohnungen mit erhöhtem Nutzungsanspruch.
Der entscheidende Unterschied zur privaten Einbauküche liegt in der Nutzungsintensität, den Hygieneauflagen und der Materialanforderung. Eine Büroküche für 30 Mitarbeitende muss täglich erheblich mehr leisten als eine Familienküche. Gleichzeitig ist der Grad der behördlichen Regulierung stark nutzungsabhängig: Eine interne Pausenküche ohne Abgabe von Speisen an Dritte unterliegt anderen Regeln als eine Catering-Küche oder ein Kochkurs-Raum.
Welche Nutzungsarten gibt es bei Gewerbeküchen?
Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen drei Nutzungsebenen: erstens die reine Mitarbeiterküche oder Pausenküche ohne Abgabe an Dritte, zweitens die semiprofessionelle Gemeinschaftsküche (z. B. in Kitas, Vereinsräumen oder Kochkursen) und drittens die vollgewerbliche Produktionsküche für gastronomischen Betrieb oder Catering. Jede Stufe bringt eigene Anforderungen an Technik, Material und Zulassung mit sich.
Wann ist eine gewerbliche Zulassung notwendig?
Sobald Speisen oder Getränke an Gäste, Kunden oder eine unbestimmte Personengruppe abgegeben werden, greift die EU-Lebensmittelhygieneverordnung (VO EG 852/2004) vollumfänglich. In diesem Fall ist eine Anmeldung beim Gesundheitsamt Pflicht, und die Küche muss bei der ersten Routinekontrolle alle Anforderungen erfüllen. Wer das bei der Planung nicht berücksichtigt, erlebt böse Überraschungen.
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Rechtliche Anforderungen an eine Küche im Gewerberaum
Die rechtliche Grundlage für gewerblich genutzte Küchen in Deutschland ist komplex, weil verschiedene Regelwerke ineinandergreifen: EU-Hygieneverordnungen, das Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB), die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) und lokale Bauvorschriften. Wer eine Küche im Gewerberaum plant, muss alle relevanten Ebenen kennen – oder einen Planer beauftragen, der das tut.
Welche Hygienevorschriften gelten für Gewerbeküchen?
Die EU-Lebensmittelhygieneverordnung schreibt vor, dass alle Oberflächen, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, leicht zu reinigen und zu desinfizieren sein müssen. Das betrifft Arbeitsplatten, Wände im Spritzbereich, Böden und Geräteschalen. Fugenlose oder fugendichte Ausführungen sind aus diesem Grund Standard. Separate Handwaschbecken neben dem Spülbereich sind in vielen Konstellationen vorgeschrieben.
Was fordert die Arbeitsstättenverordnung?
Die ArbStättV regelt die Anforderungen an Pausenräume und Küchen für Mitarbeitende. Dazu gehören ausreichende Beleuchtung (mindestens 200 Lux in Nebenräumen), ausreichende Lüftung sowie eine Mindestfläche abhängig von der Belegschaft. Konkret: Ab 10 Mitarbeitenden ist ein separater Pausenraum mit Küchenbereich empfohlen, ab 25 Mitarbeitenden in vielen Bundesländern faktisch verpflichtend.
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Materialien und Oberflächen: Was taugt wirklich in einer Gewerbeküche?
Die Materialwahl ist in einer Küche für den Gewerberaum keine Geschmacksfrage allein – sie entscheidet über Haltbarkeit, Hygienekonformität und Reinigungsaufwand über Jahre hinweg. In unserer Beratungspraxis erleben wir regelmäßig, dass hier die größten Fehler gemacht werden: zu günstige Oberflächen, die schnell aufreißen und Keime beherbergen, oder Materialien, die dem Reinigungsmitteleinsatz nicht standhalten.
Arbeitsplatten: Edelstahl, Keramik oder Kompaktplatte?
Edelstahlarbeitsplatten sind der Klassiker in vollgewerblichen Küchen. Sie sind pflegeleicht, hitzebeständig und dauerhaft hygienisch. Der Nachteil: Kratzer sind sichtbar, und optisch wirken sie steril. Keramik-Arbeitsplatten aus Feinsteinzeug oder Sinterglas sind eine attraktive Alternative für semiprofessionelle Umgebungen: kratzfest, hitzefest, fugenlos verlegbar und in vielen Dekoren erhältlich. Hochdruckschichtplatten (HPL/Kompaktplatten) in Qualitätsstärken ab 12 mm bieten ebenfalls gute Hygieneeigenschaften und sind wirtschaftlich.
Fronten und Korpusse: Belastbarkeit vor Optik
In Gewerberäumen werden Küchenfronten häufiger und mit mehr Kraft geöffnet und geschlossen als zuhause. Fronten mit hochwertigen Scharnieren und Selbsteinzugsdämpfern sowie kratzfeste Oberflächen (z. B. Lackierungen in hoher Abriebklasse oder PET-beschichtete Fronten) sind hier erste Wahl. Korpusse aus 19-mm-Spanplatten oder besser 18-mm-MDF mit Melaminbeschichtung halten dem erhöhten Nutzungsdruck stand.
Böden und Wandverkleidungen
Böden in Gewerbeküchen müssen rutschfest (R9-R13 je nach Anwendungsbereich), fugenarm und chemikalienbeständig sein. Feinsteinzeugfliesen oder spezielle Gewerbevinylflächen erfüllen diese Anforderungen zuverlässig. Wände im Spritz- und Kochbereich sollten mit abwaschbaren Fliesen oder Edelstahlpaneelen verkleidet sein – mindestens bis zur Höhe von 1,60–2,00 m.
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Geräteausstattung für die Küche im Gewerberaum
Die Geräteausstattung einer Gewerbeküche richtet sich eng an der Nutzungsintensität und dem Nutzungstyp aus. Eine Büropausenküche für 20 Personen braucht andere Kapazitäten als ein Kochkursstudio oder eine Einrichtungsküche für eine Pflegestation.
| Nutzungstyp | Empfohlene Geräte | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Büroküche / Pausenraum | Einbaukühlschrank groß, Mikrowelle, Kaffeemaschine, Spüle, evtl. Induktionskochfeld | Geringer Kochbetrieb, hohe Kühlkapazität, schnelle Reinigung |
| Kita / Sozialeinrichtung | Großer Kombidämpfer oder Dampfgarer, Geschirrspüler Gewerbe, Kühl-/Gefrierkombi | HACCP-Konformität, Warmhaltelösungen, Gesundheitsamt-Abnahme |
| Kochkurs / Workshop-Studio | Mehrere Induktionskochfelder, Backöfen, Dampfgarer, großzügige Spülstation | Mehrfacharbeitsplätze, hohe Leistungsanforderung, Abluftanlage notwendig |
| Catering / Produktionsküche | Profi-Kombidämpfer, Kippbratpfanne, gewerbliche Spülmaschine, Kühltunnel | Volle Gewerbezulassung, separate Kühlräume, Fettabscheider |
| Coworking / Atelier | Unterbau-Kühlschrank, Induktionskochfeld, Geschirrspüler Tischgerät, Spüle | Platzsparend, ansprechendes Design, einfache Reinigung |
Worauf kommt es bei der Lüftung an?
Eine leistungsfähige Abluftanlage ist in nahezu jeder Gewerbeküche unverzichtbar. Ob Ablufthaube mit direkter Außenluftführung oder Umluftlösung mit Hochleistungsfilter – die Entscheidung hängt von den baulichen Gegebenheiten und der Kochintensität ab. In Gewerberäumen gilt: Die Abluftanlage muss so dimensioniert sein, dass Fette, Gerüche und Feuchtigkeit zuverlässig abgeführt werden. Mehr dazu, wie Sie die richtige Haube wählen, erfahren Sie in unserem Ratgeber zur Abzugshaube für die Küche.
Welche Rolle spielen Spülmaschinen und Wassertechnik?
Gewerbeküchen haben deutlich höhere Anforderungen an die Spülkapazität. Während eine Privatküche mit einem Tischgeschirrspüler oder Standardeinbaugerät auskommt, brauchen semiprofessionelle Küchen Geräte mit kurzen Programmlaufzeiten von 2–3 Minuten. Zusätzlich ist häufig eine Wasserenthärtungsanlage sinnvoll, um Verkalkung an Geräten und Armaturen zu minimieren – ein Punkt, den viele Bauherren vergessen.
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Planung einer Küche im Gewerberaum: Schritt für Schritt
Die Planung einer Gewerbeküche folgt einer klaren Logik, die wir in unserem bewährten 9-Schritte-Prozess umgesetzt haben. Für den gewerblichen Bereich kommen zusätzliche Koordinationsschritte hinzu – insbesondere die Abstimmung mit Behörden, Haustechnikern und ggf. Brandschutzbeauftragten.
- Nutzungskonzept und Bedarfsermittlung – Wer nutzt die Küche, wie oft, für welche Zwecke?
- Behörden konsultieren – Gesundheitsamt, Bauamt, ggf. Gewerbeaufsicht frühzeitig einbinden
- Raumanalyse und Aufmaß – Exakte Maße, Anschlüsse, Traglasten, Lüftungswege erfassen
- Fachplanung im Studio – 3D-Planung mit Arbeitsflussgerechtigkeit, Materialauswahl, Hygienekonformität
- Angebotsprüfung – Nicht nur Preis, sondern Qualität, Garantie und Serviceleistungen vergleichen
- Vertragsabschluss – Klare Vereinbarungen zu Lieferzeit, Montage und Garantiebedingungen
- Montagevorbereitung – Koordination mit Elektro, Sanitär, Estrich und ggf. Trockenbau
- Montage durch Fachteam – Eigene Montageteams sorgen für Verantwortung aus einer Hand
- Abnahme und Inbetriebnahme – Funktionsprüfung, Übergabedokumentation, Behördenabnahme
Warum ist maßgefertigte Planung entscheidend?
Gewerberäume haben selten Standardmaße. Stützen, Installationsschächte, unregelmäßige Wandverläufe oder spezielle Brandschutzauflagen sind in Bürogebäuden oder Gewerbehallen die Regel, nicht die Ausnahme. Wer hier mit Standardmaßen plant, erzeugt teure Lücken oder Einschränkungen in der Funktion. Maßgefertigte Einbaulösungen – auch bei Schränken, Stauraum und Geräteintegration – sind deshalb im Gewerbebereich noch wichtiger als im Privatbereich.
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Küche im Gewerberaum: Die häufigsten Planungsfehler
Nach vielen Jahren Erfahrung in der Planung anspruchsvoller Küchenprojekte – von der privaten Einbauküche bis zur semiprofessionellen Gewerbeküche – kennen wir die typischen Stolpersteine genau. Einige davon sind direkt vermeidbar, wenn man früh genug die richtigen Fragen stellt.
Fehler 1: Zu wenig Stauraum eingeplant
In Gewerbeküchen entsteht mehr Verpackungsmüll, mehr Vorratsbedarf und mehr Zubehörvolumen als in Privatküchen. Wer Stauraum spart, kämpft schon nach wenigen Monaten mit chaotischen Abstellflächen. Professionelle Planung maximiert den nutzbaren Stauraum – auch durch vertikale Lösungen und maßgefertigte Inneneinteilungen. Lesen Sie dazu auch unseren Ratgeber zu den 3 teuren Fehlern beim Küchenkauf.
Fehler 2: Günstige Standardlösungen statt Qualitätsplanung
Ein günstiges Angebot vom Möbelhaus mag auf den ersten Blick verlockend wirken. Die Realität in Gewerbeumgebungen sieht schnell anders aus: Scharniere brechen früher, Fronten quellen auf, Beschichtungen lösen sich. Die Gesamtkosten über fünf Jahre sind bei günstigen Produkten regelmäßig höher als bei einer einmalig solide geplanten und montierten Qualitätslösung.
Fehler 3: Montage an Fremdfirmen vergeben
Viele Auftraggeber trennen Planung und Montage – ein klassischer Fehler, der im Konfliktfall zu langen Diskussionen über Verantwortlichkeiten führt. Wenn das planende Studio auch die Montage übernimmt, gibt es eine klare Verantwortungskette. Unsere eigenen Montageteams bei Lieblingsküchen sorgen dafür, dass Planungsdetails korrekt umgesetzt werden und wir bei Fragen direkt ansprechbar sind.
Fehler 4: Lüftung unterschätzen
Unzureichende Lüftung ist in Gewerbeküchen ein häufiges und kostspieliges Nachbesserungsthema. Ob Aktivkohlefilter für die Dunstabzugshaube oder eine neue Abluftleitung – viele Nachrüstlösungen sind aufwendig. Wer die Abluftplanung von Anfang an in das Gesamtkonzept einbettet, spart Zeit, Geld und Nerven.
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Besondere Küchensituationen im Gewerberaum
Pantryküche und Miniküche für Büro oder Coworking-Space
Pantryküchen sind kompakte Einheiten, die auf kleinstem Raum alle wesentlichen Funktionen vereinen: Spüle, Kühlmöglichkeit, Kaffeemaschinen-Stellfläche, Arbeitsfläche und Stauraum. Für Coworking-Spaces und kleine Büros sind sie ideal, weil sie den Raum nicht dominieren und dennoch funktional sind. Wichtig ist hier eine sorgfältige Planung der Anschlüsse, da Leitungen oft durch Trockenwände geführt werden müssen.
Gemeinschaftsküche in Pflegeheimen und Sozialeinrichtungen
In Pflegeeinrichtungen gelten besonders strenge Hygienestandards nach HACCP (Hazard Analysis and Critical Control Points). Die Küche muss klar in Zonen gegliedert sein: Warenannahme, Lagerung, Vor- und Zubereitung, Spülbereich und Ausgabe dürfen sich nicht kreuzen. Zusätzlich müssen Arbeitshöhen ergonomisch an das Pflegepersonal angepasst sein, und alle Geräte müssen leicht zugänglich und wartungsfreundlich sein.
Kochstudio und Event-Küche
Kochkurs- und Event-Küchen sind ein wachsender Markt – besonders im Bereich Teambuilding und kulinarische Erlebnisangebote. Hier ist die Optik ebenso wichtig wie die Funktion: Die Küche muss fotogen, einladend und gleichzeitig leistungsfähig sein. Mehrere Arbeitsinseln, ausreichend Induktionskochfelder und eine professionelle Abluftanlage sind Standard. 2026 sehen wir in diesem Bereich einen klaren Trend zu offenen Küchenkonzepten mit Showcharakter.
Hauswirtschaftsräume und Nebenküchen in Gewerbeobjekten
Neben der Hauptküche planen wir bei Lieblingsküchen auch Hauswirtschaftsräume und Nebenküchen in Gewerbegebäuden – zum Beispiel für Reinigungsmittel, Wäsche, Vorratslagerhaltung oder als zweite Spülstation. Diese Räume sind funktional oft wichtiger als sie auf den ersten Blick scheinen, und eine professionelle Raumplanung maximiert hier die Effizienz erheblich.
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Küche im Gewerberaum: Kosten und Preisfaktoren 2026
Die Kosten für eine Küche im Gewerberaum sind stark abhängig von Größe, Nutzungsart, Materialwahl und dem Umfang der notwendigen Haustechnikmaßnahmen. Pauschale Preisangaben sind in diesem Bereich kaum seriös möglich – zu unterschiedlich sind die Anforderungen. Trotzdem geben wir Ihnen einen strukturierten Überblick über die wesentlichen Kostenfaktoren.
| Kostenfaktor | Einfluss auf Gesamtkosten | Hinweis |
|---|---|---|
| Raumgröße und Küchenform | Hoch | Laufende Meter Fronten und Korpusse bestimmen den Grundpreis |
| Materialqualität (Fronten, Arbeitsplatten) | Mittel bis hoch | Investition lohnt sich langfristig durch Haltbarkeit |
| Geräteausstattung | Hoch | Gewerbliche Geräte kosten mehr, leisten aber deutlich mehr |
| Haustechnik (Elektro, Sanitär, Lüftung) | Sehr hoch (oft unterschätzt) | Frühzeitige Abstimmung mit Haustechnikern spart Kosten |
| Planung und Montage | Mittel | Eigene Montageteams sichern Qualität und Verantwortung |
| Behördenabnahmen und Zertifizierungen | Niedrig bis mittel | Frühzeitige Beratung durch Gesundheitsamt minimiert Kosten |
Ein wichtiger Grundsatz, den wir unseren Kunden immer mitgeben: Ein günstiges Angebot ohne transparente Aufschlüsselung der Leistungsbestandteile ist selten wirklich günstig. Entscheidend ist das Gesamtpaket aus Materialqualität, Planung, Montage und Garantie. Bei Lieblingsküchen bieten wir auf alle Einbaugeräte eine 5 Jahre Gerätegarantie – das gibt Planungssicherheit auch im gewerblichen Umfeld.
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Lieblingsküchen: Ihr Partner für die Küche im Gewerberaum
Lieblingsküchen wurde von Claudia Seltmann-Schönfelder und Anne-Wiebke Willsch gegründet mit dem klaren Anspruch: Küchenplanung auf höchstem Niveau, persönlich, kompetent und auf Augenhöhe. Was mit Privatküchen in Rostock begann, hat sich zu einem Netzwerk aus mehreren Standorten und bundesweiten Partnerstudios entwickelt – und begleitet heute auch anspruchsvolle gewerbliche Küchenprojekte.
Unsere Standorte in Rostock (Am Warnowufer und Küchen am Hopfenmarkt in der Stadtmitte) sowie in Schwerin sind Anlaufpunkte für persönliche Beratung. Alternativ beraten wir auch online – flexibel und effizient. Über unsere Partnerstudios bundesweit können wir Küchenprojekte in Gewerberäumen deutschlandweit begleiten und umsetzen.
Unser 9-Schritte-Beratungsprozess – von der Bedarfsermittlung bis zur Abnahme – gilt auch für gewerbliche Projekte. Wir koordinieren die Schnittstellen zwischen Haustechnik, Behörden und Montage, damit Sie sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Schauen Sie sich auch unseren Abverkauf von Musterküchen an – auch für Gewerberäume mit begrenztem Budget eine interessante Option.
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People Also Ask: Häufige Fragen zur Küche im Gewerberaum
Welche Unterschiede gibt es zwischen einer privaten Einbauküche und einer Küche im Gewerberaum?
Eine private Einbauküche ist auf die Bedürfnisse eines Haushalts ausgerichtet: moderate Nutzungsintensität, Designfreiheit, individuelle Ausstattung. Eine Küche im Gewerberaum hingegen muss deutlich höhere Nutzungsfrequenzen standhalten, hygienische Auflagen erfüllen und unter Umständen behördlich abgenommen werden. Materialien sind robuster, Geräte leistungsstärker und die Planung muss Arbeitsabläufe professionell strukturieren.
Kann ich eine normale Einbauküche auch in einem Gewerberaum einbauen?
Für reine Mitarbeiterküchen oder Pausenräume ohne Lebensmittelabgabe an Dritte kann eine hochwertige Wohnküche durchaus geeignet sein – wenn sie mit strapazierfähigen Materialien und hochwertiger Verarbeitung ausgestattet ist. Sobald lebensmittelrechtliche Vorschriften greifen, ist eine speziell geplante Gewerbeküche mit hygienisch konformen Oberflächen und Fachgeräten notwendig. Die Grenze zieht das Nutzungskonzept.
Wie finde ich einen qualifizierten Planer für eine Küche im Gewerberaum?
Ein qualifizierter Küchenplaner für Gewerberäume sollte Erfahrung mit gewerblichen Projekten, Kenntnisse der relevanten Hygiene- und Arbeitsstättenvorschriften sowie ein eigenes Montageteam mitbringen. Fragen Sie gezielt nach Referenzprojekten, nach der Garantieleistung und nach dem After-Sales-Service. Ein Studio, das von Planung bis Abnahme alles aus einer Hand anbietet, minimiert Koordinationsaufwand und Verantwortungslücken.
Welche Küchentrends 2026 sind für Gewerberäume besonders relevant?
Für 2026 zeichnen sich im gewerblichen Küchenbereich besonders drei Trends ab: erstens offene, multifunktionale Küchenkonzepte, die Kochen und Präsentation verbinden (besonders in Kochstudios und Event-Küchen); zweitens energieeffiziente Geräte mit niedrigem Verbrauch (relevant für nachhaltigkeitsorientierte Unternehmen); und drittens hygieneoptimierte Oberflächen wie Sinterkeramik und antibakteriell beschichtete Materialien. Wir beraten Sie, welche dieser Entwicklungen für Ihr Projekt relevant sind.
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FAQ: Küche im Gewerberaum – Ihre wichtigsten Fragen beantwortet
Welche baulichen Voraussetzungen brauche ich für eine Küche im Gewerberaum?
Eine Küche im Gewerberaum benötigt ausreichend dimensionierte Strom- und Wasseranschlüsse sowie eine leistungsfähige Lüftungs- oder Abluftanlage. Wichtig sind glatte, leicht zu reinigende Oberflächen an Wänden (mindestens 1,60 m Höhe im Spritzbereich) und Böden mit Rutschhemmung. Das zuständige Gesundheitsamt und Bauamt geben verbindlich Auskunft über lokale Auflagen. Wer diese Anforderungen von Anfang an in die Küchenplanung einbezieht, vermeidet kostspielige Nachrüstungen später.
Welche Materialien eignen sich für Arbeitsflächen in einer Gewerbeküche?
In Gewerbeküchen werden Arbeitsflächen aus Edelstahl, Keramik (Feinsteinzeug oder Sinterglas) oder hochwertigen Kompaktplatten bevorzugt, weil diese Materialien hitzefest, kratzfest und fugenlos zu halten sind. Fugenfreie Oberflächen sind hygienetechnisch besonders vorteilhaft, da sich dort keine Keime ansammeln können. Für semiprofessionelle Nutzungskonzepte – etwa im Büro oder Workshopraum – sind auch hochwertige Qualitätsmaterialien aus dem Wohnküchensegment denkbar, wenn die Reinigungsanforderungen moderat sind. Unsere Berater helfen Ihnen, die passende Materialwahl für Ihr konkretes Nutzungsprofil zu treffen.
Brauche ich für eine Büroküche oder Gemeinschaftsküche eine gewerbliche Zulassung?
Eine reine Pausenküche oder Teeküche für Mitarbeitende fällt in der Regel nicht unter die strengen gewerblichen Lebensmittelvorschriften und benötigt keine gesonderte Zulassung beim Gesundheitsamt. Sobald jedoch Speisen oder Getränke an Gäste oder Kunden abgegeben werden – etwa in einem Catering-Betrieb, einer Kita oder einem Café – greift die EU-Lebensmittelhygieneverordnung vollständig. Wir empfehlen immer, die Nutzungsabsicht vorab mit dem Gesundheitsamt zu klären, um Überraschungen bei der Inspektion zu vermeiden. Eine professionell geplante, hygienisch und funktional optimierte Küche erleichtert diese Abnahmen erheblich.
Wie lange dauert die Planung und Montage einer Küche im Gewerberaum?
Die reine Planungsphase dauert je nach Komplexität zwei bis sechs Wochen, da neben der funktionalen Planung auch behördliche Anforderungen, Anschlusskoordination und Materialbestellungen berücksichtigt werden müssen. Die Montage selbst nimmt bei mittleren Gewerbeprojekten typischerweise zwei bis fünf Arbeitstage in Anspruch, kann bei größeren Einheiten aber auch länger dauern. Gesamthaft sollten Sie von der ersten Beratung bis zur betriebsbereiten Übergabe mit vier bis zwölf Wochen kalkulieren – abhängig von Lieferzeiten und der Komplexität der Haustechnik. Wir begleiten Sie in unserem bewährten 9-Schritte-Prozess lückenlos von der ersten Idee bis zur Abnahme.
Kann Lieblingsküchen auch Küchen für Gewerberäume außerhalb von Rostock und Schwerin planen?
Ja, über unser Netzwerk bundesweiter Partnerstudios können wir Küchenplanungen für Gewerberäume auch außerhalb unserer Heimatstudios in Rostock (Am Warnowufer und Küchen am Hopfenmarkt) und Schwerin realisieren. Die Planung und Konzeption erfolgt eng mit unseren Experten, während die Umsetzung vor Ort durch geprüfte Partnerbetriebe sichergestellt wird. So profitieren Sie von der Lieblingsküchen-Qualität und dem persönlichen Beratungsansatz – unabhängig vom Standort. Sprechen Sie uns einfach auf Ihr Projekt an, und wir finden gemeinsam die beste Lösung.
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Küche im Gewerberaum planen – wir begleiten Sie von der ersten Idee bis zur Abnahme
Persönliche Beratung, eigene Montageteams, 5 Jahre Gerätegarantie – in Rostock, Schwerin und bundesweit über unsere Partnerstudios.











