Pausenraum Küche: So planen Sie den perfekten Mitarbeiterbereich 2026
Eine Pausenraum Küche ist weit mehr als eine simple Küchenzeile mit Kaffeemaschine. Sie ist ein funktionaler Rückzugsort, der Mitarbeitenden echte Erholung ermöglicht — und damit direkt auf Wohlbefinden, Motivation und Produktivität einzahlt. Doch zwischen gesetzlichen Mindestanforderungen, ergonomischer Planung und dauerhafter Strapazierfähigkeit liegen viele Fallstricke, die ohne professionelle Unterstützung schnell zu teuren Kompromissen führen. Wir zeigen Ihnen, worauf es wirklich ankommt.
Warum die Pausenraum Küche mehr Planung braucht als gedacht
In unserer täglichen Beratungspraxis erleben wir immer wieder, dass Unternehmen die Komplexität einer Pausenraum-Küche unterschätzen. Während bei der privaten Einbauküche Ästhetik und persönlicher Geschmack im Vordergrund stehen, kommen hier zusätzliche Anforderungen hinzu: gesetzliche Vorgaben, intensive Mehrfachnutzung, einfache Reinigbarkeit und oft begrenzte Umbauzeiten.
Pausenräume werden täglich von vielen Personen frequentiert — manchmal von 5, manchmal von 50 Mitarbeitenden. Dieser Unterschied bestimmt, ob eine kleine Küchenzeile reicht oder ob eine vollwertige Gemeinschaftsküche mit Geschirrspüler, mehreren Kühlgeräten und ausgedehnten Arbeitsflächen notwendig ist. Standardmaße aus dem Möbelhandel passen dabei selten: Jeder Raum hat eigene Maße, Anschlüsse und bauliche Gegebenheiten.
Hinzu kommt: Die Arbeitsstättenverordnung und die darauf aufbauenden Arbeitsstättenregeln — insbesondere die ASR A4.2 — schreiben konkrete Mindestausstattungen vor. Wer diese nicht kennt oder ignoriert, riskiert Beanstandungen durch das Gewerbeaufsichtsamt.
Gesetzliche Anforderungen: Was die Pausenraum Küche erfüllen muss
Die rechtliche Grundlage für Pausenräume bildet in Deutschland die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) in Verbindung mit der technischen Regel ASR A4.2. Diese Vorschriften legen fest, was Arbeitgeber ihren Beschäftigten mindestens zur Verfügung stellen müssen — und sie sind verbindlich.
Welche konkreten Ausstattungspflichten gelten laut ASR A4.2?
Laut ASR A4.2 müssen Pausenräume und Bereitschaftsräume mit Einrichtungen zum Aufwärmen und Kühlen von Lebensmitteln sowie mit einer Möglichkeit zum Händewaschen ausgestattet sein. Damit sind mindestens ein Spülbecken mit fließendem Wasser, ein Kühlgerät und ein Aufwärmgerät (z. B. Mikrowelle) Pflicht. Sitzgelegenheiten und Tische müssen in ausreichender Anzahl vorhanden sein.
Ab wie vielen Mitarbeitern ist ein separater Pausenraum vorgeschrieben?
Ab einer Beschäftigtenzahl von mehr als 10 Personen ist laut ASR A4.2 grundsätzlich ein separater Pausenraum einzurichten — es sei denn, die Beschäftigten können in anderen geeigneten Räumen pausieren, ohne dabei gesundheitlich beeinträchtigt zu werden. Bei körperlich belastenden Tätigkeiten oder Tätigkeiten mit besonderen Gefährdungen gelten verschärfte Anforderungen unabhängig von der Mitarbeiterzahl.
Welche Mindestfläche muss ein Pausenraum haben?
Die ASR A4.2 schreibt vor, dass die Nutzfläche des Pausenraums so bemessen sein muss, dass alle gleichzeitig anwesenden Beschäftigten ausreichend Platz haben. Als Orientierungswert gilt mindestens 1,5 m² pro gleichzeitig anwesender Person, jedoch mindestens eine Gesamtfläche von 6 m². Bewegungsfreiheit vor Arbeitsflächen und Geräten sollte dabei mindestens 90 cm betragen.
Grundrissplanung: So legen Sie die Pausenraum-Küche optimal an
Die Planung der Pausenraum-Küche beginnt nicht mit der Auswahl von Fronten, sondern mit einem maßgenauen Grundriss. Wir starten in unserer Beratung immer mit einer präzisen Aufnahme des Raums — inklusive aller Fenster, Türen, Anschlüsse, Steckdosen und baulicher Besonderheiten wie Unterzügen oder Stützen.
Aus dem Grundriss leiten sich alle weiteren Entscheidungen ab: Küchenform, Geräteaufteilung, Laufwege und Sitzbereich. Die gängigsten Küchenformen für Pausenräume sind die Einzeilenküche (platzsparend, für schmale Räume), die L-Küche (gute Trennung zwischen Küchenbereich und Essbereich) und die U-Küche (maximale Arbeitsfläche, für größere Teams geeignet).
- Genaue Raummaße aufnehmen (Länge × Breite × Höhe, alle Nischen und Vorsprünge)
- Lage von Wasser-, Abwasser- und Elektroanschlüssen dokumentieren
- Anzahl der gleichzeitig anwesenden Personen festlegen
- Geräteausstattung nach Nutzungsbedarf definieren (Kühlschrank, Mikrowelle, Kaffeemaschine, Geschirrspüler)
- Sitzplatzbedarf ermitteln (Tische, Stühle, ggf. Bänke)
- Stauraumbedarfe klären (Geschirr, Vorräte, persönliche Gegenstände)
- Lüftungskonzept prüfen (vorhandene Dunstabzugslösung oder Nachrüstung notwendig?)
- Beleuchtungsplanung: Arbeitsbereich und Sitzbereich getrennt beleuchten
- Bodenbelag auf Eignung für intensive Nutzung und einfache Reinigung prüfen
- Barrierefreiheit berücksichtigen (Griffhöhen, Bewegungsflächen, Durchgangsbreiten)
Ausstattung der Pausenraum-Küche: Geräte und Funktionen im Überblick
Die Geräteausstattung einer Pausenraum-Küche folgt einem klaren Funktionsprinzip: Kühlen, Aufwärmen, Zubereiten von Heißgetränken und Reinigen. Je nach Mitarbeiterzahl und Nutzungsintensität variieren Kapazität und Anzahl der notwendigen Geräte erheblich.
Unsere Kunden fragen uns häufig, ob ein kleiner Haushaltskühlschrank ausreicht — die ehrliche Antwort lautet: fast nie. Ein Pausenraum für 15 oder mehr Personen braucht eine Kühl-Gefrier-Kombination mit mindestens 200 Litern Nutzvolumen, besser mehr. Für sehr große Teams empfehlen wir zwei separate Geräte: einen großen Kühlschrank für Lunchboxen und Getränke sowie eine separate Gefrierschublade.
| Gerät | Empfehlung bis 10 MA | Empfehlung 11–30 MA | Empfehlung über 30 MA |
|---|---|---|---|
| Kühlschrank | Einbaukühlschrank ~120–150 L | Standkühlschrank 200–300 L | 2× Standkühlschrank oder Kühlkombination ≥ 400 L |
| Aufwärmgerät | 1× Mikrowelle | 1–2× Mikrowelle oder Kombidampfgarer | 2× Mikrowelle + ggf. Dampfgarer |
| Kaffeezubereitung | Filterkaffee- oder Pad-Maschine | Kaffeevollautomat mit Festwasseranschluss | Kaffeevollautomat + Heißwasserstation |
| Spülen | 1-beckige Spüle | 2-beckige Spüle oder + Geschirrspüler (unterbaufähig) | Vollintegrierter Geschirrspüler 60 cm |
| Arbeitsfläche | min. 60 cm neben Spüle | min. 90 cm Gesamtarbeitsfläche | min. 150 cm + separate Abstellzone |
Materialwahl: Robust, hygienisch und langlebig für die Pausenraum Küche
In der gewerblichen Nutzung sind Küchenmaterialien täglich einer Belastung ausgesetzt, die eine private Einbauküche selten erlebt. Scheuermittel, häufiges Wischen, heiße Kaffeebecher, Feuchtigkeit — all das muss die Oberfläche dauerhaft verkraften. Wir empfehlen deshalb gezielt Materialien, die für intensive Beanspruchung konzipiert sind.
Welche Arbeitsflächen eignen sich für Pausenräume?
Für Arbeitsflächen in Pausenraum-Küchen empfehlen wir aus unserer Planungserfahrung vor allem Kompaktplatten (Stärke: 12–20 mm, vollgehärtetes HPL-Schichtmaterial), Keramikarbeitsplatten aus Feinsteinzeug oder Sinterglas sowie Edelstahloberflächen. Alle drei Varianten sind kratzfest, hitzebeständig, fugenlos oder engfugig verlegbar und lassen sich mit handelsüblichen Reinigungsmitteln problemlos säubern — auch mit Desinfektionsmitteln.
Laminatarbeitsflächen mit einer Stärke unter 38 mm sind für intensive Büronutzung nur bedingt geeignet: Sie quellen an den Schnittkanten bei dauerhafter Feuchtigkeitsbelastung auf. Naturstein wie Granit ist strapazierfähig, aber deutlich wartungsintensiver und schwerer — was bei Mietflächen mit begrenzter Bodenbelastbarkeit relevant sein kann.
Welche Fronten sind für Pausenraum-Küchen am besten geeignet?
Fronten für Pausenräume sollten pflegeleicht und widerstandsfähig gegen Fingerabdrücke und mechanische Belastung sein. Strukturlacke und matte Oberflächen zeigen Gebrauchsspuren deutlich weniger als Hochglanzfronten. HPL-beschichtete Fronten in 19 mm Stärke sind robust und kostenbewusst. Lackfronten mit Antifingerprint-Beschichtung sind optisch ansprechend, aber bei sehr intensiver Nutzung anfälliger für Kratzer. Kunststofffronten (ABS-Kantenumleimung) sind wirtschaftlich und langlebig, solange die Kanten ordentlich verarbeitet sind — ein Merkmal, das wir bei der Materialauswahl immer überprüfen.
Stauraum in der Pausenraum-Küche: mehr als nur Schränke
Einer der häufigsten Planungsfehler, den wir in der Praxis sehen: zu wenig Stauraum. Beschäftigte bringen Lunchboxen, Tassen, Besteck, Tee und persönliche Vorräte mit. Ohne ausreichende Stauräume enden diese Dinge auf Arbeitsflächen, Fensterbänken oder — im schlimmsten Fall — auf dem Boden.
Gut durchdachter Stauraum beginnt schon in der Planung: Hochschränke nutzen die volle Raumhöhe und bieten Platz für Vorräte, Reinigungsmittel und selten benötigtes Geschirr. Oberschränke sind idealerweise mit Türen ausgestattet, um ein einheitliches Erscheinungsbild zu wahren. Schubladen mit Inneneinteilungen im Unterschrankbereich sorgen dafür, dass Besteck, Servietten und Küchenutensilien geordnet bleiben — auch wenn viele verschiedene Personen täglich zugreifen.
Wir empfehlen zusätzlich dedizierte Fächer oder abschließbare Schließfächer für persönliche Gegenstände der Mitarbeitenden — getrennt vom gemeinschaftlichen Küchen- und Vorratsstau. Das reduziert Unklarheiten über persönliches Eigentum und sorgt dauerhaft für Ordnung.
Lüftung und Beleuchtung: die unterschätzten Faktoren
Eine Pausenraum-Küche, in der täglich Mahlzeiten aufgewärmt werden, produziert Gerüche, Dampf und Feuchtigkeit. Ohne eine funktionierende Lüftungslösung entstehen Schimmel, unangenehme Gerüche und eine schlechte Raumluftqualität — genau das Gegenteil einer erholsamen Pause.
Für Pausenraum-Küchen mit Mikrowelle und Wasserkocher reicht häufig eine Umluft-Dunstabzugshaube mit Aktivkohlefilter. Wo Induktionskochfelder oder Dampfgarer vorhanden sind, ist eine Abluftlösung mit direktem Außenwandanschluss deutlich effektiver. Wir beraten Sie detailliert, welche Lösung in Ihrem Gebäude und Ihrer Mietkonstellation umsetzbar ist — denn nicht jede Abluftführung ist in jedem Gebäude ohne bauliche Maßnahmen möglich. Mehr zu Abluft vs. Umluft erfahren Sie in unserem Beitrag über die Ablufthaube.
Die Beleuchtung sollte in zwei Zonen aufgeteilt sein: helle, blendfreie Arbeitsbeleuchtung im Küchenbereich (mindestens 300–500 Lux auf der Arbeitsfläche, besser mehr) und eine wärmere, gedimmte Atmosphärenbeleuchtung im Sitzbereich. Das unterstützt den Erholungscharakter des Raums spürbar.
Trends 2026: Wie entwickelt sich die Pausenraum Küche?
Die Küchentrends 2026 machen auch vor gewerblichen Pausenräumen nicht halt — im Gegenteil. Unternehmen erkennen zunehmend, dass ein attraktiv gestalteter Pausenraum ein starkes Signal der Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden ist. Wer talentierte Fachkräfte gewinnen und halten möchte, investiert in die Arbeitsumgebung — und dazu gehört der Pausenraum.
Folgende Entwicklungen beobachten wir in der Planungspraxis besonders deutlich:
- Wohnlichkeit statt Funktionalität: Offenere Raumkonzepte mit hochwertigen Materialkombinationen, die an hochwertige Privatküchen erinnern — statt steriler Krankenhaus-Ästhetik.
- Smarte Kaffeestationen: Vollautomaten mit App-Steuerung, Nutzerprofilen und automatischer Entkalkungserkennung werden Standard in mittelgroßen Unternehmen.
- Nachhaltige Materialien: Recyclingfähige Fronten, zertifizierte Holzwerkstoffe und energieeffiziente Geräte der höchsten Effizienzklassen gewinnen an Bedeutung.
- Modulare Flexibilität: Küchen, die bei Umzug oder Umstrukturierung umgebaut und erweitert werden können, ohne komplett ausgetauscht werden zu müssen.
- Akustikdesign: Schallabsorbierende Paneele und Deckenelemente im Pausenbereich, um Lärm zu reduzieren und echte Erholung zu ermöglichen.
Pausenraum-Küche vs. Büroküche: Was ist der Unterschied?
Die Begriffe werden oft synonym verwendet, meinen aber im rechtlichen und planerischen Sinne unterschiedliche Konzepte. Eine Büroküche (auch: Teeküche) ist ein kleinerer Bereich — häufig nur eine Küchenzeile in einem Flur oder Nebenraum — der primär der Getränkezubereitung dient. Sie unterliegt weniger strengen gesetzlichen Vorgaben, weil keine Pausen dort stattfinden sollen.
Ein Pausenraum hingegen ist ein separater Raum, der explizit für die Erholung der Beschäftigten vorgesehen ist. Er fällt unter die Anforderungen der ASR A4.2 und muss entsprechend ausgestattet sein. Eine Pausenraum-Küche ist daher die vollwertige Küchenausstattung dieses Raums — mit allen Funktionen, die für eine echte Mittagspause notwendig sind.
| Merkmal | Büroküche / Teeküche | Pausenraum-Küche |
|---|---|---|
| Zweck | Getränkezubereitung, kurze Ablage | Vollständige Mittagspause, Erholung |
| Gesetzliche Grundlage | Keine spezifische Pflicht | ASR A4.2 verbindlich |
| Mindestausstattung | Wasseranschluss, Kaffeemaschine | Spüle, Kühlschrank, Aufwärmgerät, Sitzplätze |
| Typische Fläche | 2–6 m² | Mindestens 6 m², oft 15–40 m² |
| Sitzgelegenheiten | Nicht zwingend notwendig | Pflicht in ausreichender Anzahl |
Die häufigsten Planungsfehler bei der Pausenraum-Küche — und wie wir sie vermeiden
Nach jahrelanger Erfahrung in der Planung von gewerblichen Küchenbereichen kennen wir die Stolpersteine, die immer wieder zu Problemen führen. Wir teilen sie offen mit Ihnen — denn informierte Kunden treffen bessere Entscheidungen.
Fehler 1: Zu wenig Steckdosen eingeplant. In Pausenräumen laufen oft gleichzeitig Mikrowelle, Kaffeevollautomat, Wasserkocher und Kühlschrank. Das entspricht einer Gesamtlast von häufig 4.000–6.000 Watt. Ohne ausreichend dimensionierte Elektrokreise und genügend Steckdosen kommt es zu Überlastungen und Sicherungsausfällen.
Fehler 2: Küchenlänge zu kurz geplant. Eine Küchenzeile unter 2,40 m Gesamtlänge lässt sich kaum funktional ausstatten: Spülbecken, Kühlschrank, Arbeitsfläche und Aufwärmgerät brauchen Platz — und eine sinnvolle Anordnung gemäß dem natürlichen Arbeitsablauf.
Fehler 3: Standardhöhen ohne Berücksichtigung der Nutzer. Nicht alle Mitarbeitenden haben dieselbe Körpergröße. Wir empfehlen, die Arbeitsflächen-Standardhöhe von 90 cm zu hinterfragen und ggf. höhenverstellbare Elemente zu planen — besonders dort, wo körperlich sehr unterschiedliche Belegschaften den Raum nutzen.
Fehler 4: Lüftung vergessen oder unterschätzt. Kein Abluftkonzept bedeutet Geruchsbelästigung in angrenzenden Büroräumen — ein häufiger und sehr ärgerlicher Nachbesserungsfall. Planen Sie die Lüftung von Anfang an mit. Wir helfen Ihnen dabei, die optimale Lösung für Ihr Gebäude zu finden. Mehr zum Thema Abzugshauben erfahren Sie in unserem Ratgeber zur Abzugshaube in der Küche.
Fehler 5: Montage an den billigsten Anbieter vergeben. Gerade im gewerblichen Bereich entscheidet die Qualität der Montage über die Lebensdauer der Küche. Schleifendes Schubladenmaterial, falsch ausgerichtete Fronten oder undichte Anschlüsse sind keine Kleinigkeiten — sie verursachen Folgeschäden. Unsere eigenen Montageteams bei Lieblingsküchen übernehmen daher die vollständige Verantwortung für die fachgerechte Installation und stehen für Nachbesserungen persönlich zur Verfügung.
Warum ein Küchenstudio die bessere Wahl ist — auch für gewerbliche Pausenräume
Unternehmen wenden sich bei Büroküchen oder Pausenräumen oft an Büromöbelanbieter oder versuchen, im Möbelhandel eine günstige Lösung zusammenzustellen. Was auf den ersten Blick kostengünstig wirkt, entpuppt sich häufig als teurer Kompromiss: Standardmaße passen selten, die Montage ist nicht im Preis enthalten, und für auftretende Mängel ist kein klarer Ansprechpartner zuständig.
Als Premium-Küchenstudio mit Standorten in Rostock und Schwerin sowie Partnerstudios bundesweit begleiten wir Sie bei Lieblingsküchen durch alle 9 Schritte der Küchenplanung — von der ersten Bedarfsermittlung bis zur Abnahme der fertig montierten Küche. Das bedeutet für Sie: ein Ansprechpartner, ein Vertrag, eine Verantwortung.
Unsere eigenen Montageteams kennen die Produkte, die sie installieren, in- und auswendig. Das macht einen messbaren Unterschied in der Ausführungsqualität — und Sie profitieren von unserer 5-Jahres-Gerätegarantie auf alle eingebauten Geräte. Dieses Rundum-Sorglos-Paket ist es, das Lieblingsküchen von einer schnellen Möbelhaus-Lösung grundlegend unterscheidet.
Übrigens: Wir planen bei Lieblingsküchen nicht nur Küchen. Auch Bäder, Wohnbereiche und Hauswirtschaftsräume gestalten wir mit derselben Sorgfalt und Expertise — eine Stärke, die besonders dann relevant wird, wenn ein Gesamtkonzept für Firmenräumlichkeiten entwickelt werden soll.
Mehr über unseren Planungsprozess und warum günstige Angebote langfristig teurer werden können, erfahren Sie in unserem Beitrag über die 3 teuren Fehler beim Küchenkauf.
So läuft die Planung Ihrer Pausenraum-Küche bei Lieblingsküchen ab
- Bedarfsermittlung: Wie viele Mitarbeitende? Welche Nutzungszeiten? Welche Geräte werden benötigt?
- Raumaufnahme: Maßgenaue Aufnahme aller relevanten Maße, Anschlüsse und Besonderheiten vor Ort
- Inspiration & Konzept: Wir entwickeln auf Basis Ihrer Anforderungen ein erstes Planungskonzept
- 3D-Planung im Studio: Visualisierung der Küche in Echtzeit — auch per Online-Beratung möglich
- Angebotsprüfung & Vertragsabschluss: Transparente Preisgestaltung ohne versteckte Kosten
- Montagevorbereitung: Koordination aller Anschlüsse und Gewerke, Terminplanung mit möglichst kurzen Betriebsunterbrechungen
- Montage & Abnahme: Fachgerechte Installation durch unser eigenes Montageteam, persönliche Abnahme mit Ihnen
Häufig gestellte Fragen zur Pausenraum-Küche
Was kostet eine Pausenraum-Küche?
Die Kosten einer Pausenraum-Küche sind stark abhängig von der Größe des Raums, der Anzahl der Mitarbeitenden, dem Ausstattungsniveau und den notwendigen Umbaumaßnahmen. Eine einfache Küchenzeile für bis zu 10 Mitarbeitende beginnt im qualitativen Bereich ab ca. 3.000–5.000 Euro für Küche und Montage — ohne etwaige Umbauarbeiten an Wasser- und Elektroanschlüssen. Für mittelgroße Teams mit vollständiger Ausstattung (Geschirrspüler, Kaffeevollautomat, größerer Kühlschrank) sind Investitionen von 8.000–15.000 Euro und mehr realistisch. Wir erstellen Ihnen nach einer persönlichen Beratung ein transparentes und maßgenaues Angebot — ohne Pauschalpreise und ohne versteckte Kosten.
Kann ich eine Pausenraum-Küche auch in einem Mietbüro installieren?
Ja, das ist grundsätzlich möglich — erfordert aber in den meisten Fällen die Zustimmung des Vermieters und eine klare Absprache über Rückbaupflichten bei Auszug. Wir empfehlen, bereits bei der Planung modulare Lösungen zu bevorzugen, die sich bei einem möglichen Umzug demontieren und wiederverwenden lassen. Auch die Frage, ob vorhandene Wasseranschlüsse genutzt oder neue gelegt werden müssen, klärt sich im Rahmen unserer Beratung vor Ort. Wir haben langjährige Erfahrung mit gewerblichen Mietobjekten und kennen die typischen Einschränkungen.
Wie lange dauert die Planung und Montage einer Pausenraum-Küche?
Von der ersten Beratung bis zur fertigen Montage sind — abhängig von Ausstattung, Lieferzeiten und Umbaumaßnahmen — in der Regel 6 bis 12 Wochen einzuplanen. Die Montage selbst dauert bei einer Standardküche für einen Pausenraum üblicherweise 1 bis 3 Tage. Wir koordinieren alle Gewerke und Anschlüsse so, dass die Betriebsunterbrechung für Ihr Unternehmen so kurz wie möglich ausfällt. Auf Wunsch planen wir die Montage auch für ein Wochenende oder eine Betriebsferien-Periode.
Muss die Pausenraum-Küche barrierefrei sein?
Eine generelle Barrierefreiheitspflicht für Pausenräume besteht im privaten Unternehmensbereich nicht für jedes Unternehmen — jedoch ist es im Sinne der Fürsorge- und Gleichstellungspflicht empfehlenswert, die Küche so zu planen, dass auch Menschen mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität sie nutzen können. Konkret bedeutet das: Arbeitsflächen in angepasster Höhe (71–76 cm für Rollstuhlnutzer), ausreichende Bewegungsflächen von mindestens 150 cm × 150 cm und unterfahrbare Bereiche. Wir beraten Sie gern zu barrierefreien Planungsoptionen — auch im Hinblick auf das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG).
Welche Garantien erhalte ich bei Lieblingsküchen?
Bei Lieblingsküchen erhalten Sie auf alle eingebauten Geräte eine 5-Jahres-Gerätegarantie — deutlich über die gesetzliche Gewährleistungspflicht hinaus. Zusätzlich stehen Ihnen unsere persönlichen Beraterinnen und unser eigenes Montageteam als feste Ansprechpartner zur Verfügung, nicht nur bis zur Abnahme, sondern auch danach. Wir übernehmen die Verantwortung für Planung, Lieferung, Montage und eventuelle Nachbesserungen aus einer Hand — ohne Zuständigkeitsgerangel zwischen verschiedenen Handwerkern oder Lieferanten. Transparente Preise und klare Vertragsunterlagen sind für uns selbstverständlich.
Kann Lieblingsküchen auch für bundesweite Unternehmensstandorte liefern und montieren?
Ja. Lieblingsküchen verfügt über ein Netzwerk von Partnerstudios bundesweit. Das bedeutet: Auch wenn Ihr Unternehmen mehrere Standorte in verschiedenen Bundesländern hat, können wir die Planung zentral koordinieren und die Umsetzung über qualifizierte Partnerstudios vor Ort realisieren. Sie haben dabei immer einen einzigen Hauptansprechpartner — die Koordination übernehmen wir für Sie. Sprechen Sie uns gern auf Ihre individuellen Standortanforderungen an.
Jetzt Ihre Pausenraum-Küche professionell planen lassen
Von der Bedarfsermittlung bis zur Abnahme — unsere erfahrenen Beraterinnen begleiten Sie persönlich. Eigene Montageteams, 5 Jahre Gerätegarantie und transparente Preise. Für Unternehmen in Rostock, Schwerin und bundesweit.



