Siemens Einbau Mikrowelle: Typen, Maße und Planung für Ihre Traumküche 2026

Eine Siemens Einbau Mikrowelle ist ein in die Küchenfront bündig integriertes Einbaugerät, das Mikrowellentechnologie — teils kombiniert mit Heißluft, Grill oder Dampf — nahtlos in die Küchenarchitektur einfügt. Anders als ein freistehendes Tischgerät verschwindet sie hinter einer Blende, spart Arbeitsfläche und wertet das Gesamtbild der Küche optisch auf. Wer 2026 eine neue Küche plant oder seine bestehende modernisiert, kommt am Thema Einbaumikrowelle kaum vorbei — denn die Geräteintegration ist längst ein zentrales Qualitätsmerkmal moderner Küchenplanung.

Kurzübersicht: Eine Einbau-Mikrowelle wird passgenau in eine Hochschrank- oder Hängeschranknische integriert und ist in Varianten als reine Mikrowelle, Kombigerät mit Heißluft/Grill oder Mikrowellen-Dampfgarer erhältlich. Standardnischen haben 45 cm oder 60 cm Breite. Für eine optimale Integration empfehlen wir die Planung durch ein Küchenstudio mit eigenem Montageteam — nur so passen Schrankmaße, Elektroanschluss und Gerät fehlerfrei zusammen.

In unserer täglichen Beratung im Lieblingsküchen-Studio erleben wir, dass viele Kunden zwar wissen, dass sie eine Einbaumikrowelle möchten — aber nicht, welcher Typ zu ihrer Nutzungsweise passt, wo das Gerät ergonomisch sinnvoll eingebaut wird und welche planerischen Voraussetzungen dafür nötig sind. Genau das zeigen wir Ihnen in diesem Artikel.

Warum eine Einbau-Mikrowelle die bessere Wahl ist

Ein freistehendes Mikrowellengerät auf der Arbeitsplatte kostet wertvolle Fläche — in modernen Küchen, wo jeder Zentimeter zählt, ist das ein echter Nachteil. Eine integrierte Einbaumikrowelle gibt diesen Platz zurück und hält die Arbeitsfläche frei für das, wofür sie gedacht ist: Zubereitung, Schneiden, Anrichten.

Optisch fügt sich ein Einbaugerät mit passender Blende nahtlos in die Frontenreihe ein. Das Ergebnis ist eine ruhige, homogene Küchenoptik, die 2026 als einer der prägenden Küchentrends gilt: weniger sichtbare Geräte, mehr Gestaltungsfläche.

Darüber hinaus ist die Einbauhöhe frei wählbar. Das ist ein ergonomischer Vorteil, den viele unterschätzen: Sie heben keine schweren, heißen Speisen über Kopf aus einem Gerät auf der Arbeitsplatte heraus — das Gerät steht auf der für Sie idealen Höhe.

Kurzantwort: Eine Einbau-Mikrowelle spart Arbeitsplatz, integriert sich optisch bündig in die Küchenfronten und lässt sich ergonomisch ideal positionieren. Im Vergleich zum Tischgerät bietet sie mehr Komfort, bessere Optik und ist langfristig die wertigere Lösung für jede geplante Einbauküche.

Siemens Einbau Mikrowelle: Welche Typen gibt es?

Das Geräteprogramm für Einbau-Mikrowellen lässt sich in vier Kategorien einteilen, die sich in Funktion, Platzbedarf und Anschlusswert deutlich unterscheiden. Welcher Typ für Sie der richtige ist, hängt von Ihrer Nutzungsfrequenz, dem verfügbaren Platz und dem bereits vorhandenen Gerätepark ab.

1. Reine Einbau-Mikrowelle

Die klassische Variante erhitzt und erwärmt ausschließlich per Mikrowellenstrahlung. Sie ist die schmalste Bauform — Einbauhöhen ab ca. 38 cm sind möglich — und benötigt lediglich einen normalen Haushaltsstromkreis. Ideal als Ergänzung, wenn bereits ein vollwertiger Backofen und ein Dampfgarer vorhanden sind.

2. Mikrowelle mit Grillfunktion

Kombiniert Mikrowellenbetrieb mit einem integrierten Heizstab, der Bräunungseffekte ermöglicht. Besonders praktisch für überbackene Gerichte oder knusprige Aufläufe. Der Anschlusswert liegt typischerweise zwischen 1.800 und 2.400 Watt — ein normaler Haushaltsstromkreis mit 10-Ampere-Absicherung reicht in der Regel aus.

3. Mikrowellen-Kombigerät mit Heißluft

Dieses Gerät vereint Mikrowelle, Grill und Heißluftbacken in einem Gehäuse. Es kann als vollwertiger Zweitofen eingesetzt werden — besonders sinnvoll in Haushalten, in denen häufig mehrere Gerichte gleichzeitig zubereitet werden. Die Nennleistung erreicht bis zu 3.600 Watt; ein separater 16-Ampere-Stromkreis ist meist erforderlich.

4. Mikrowellen-Dampfgarer (Kombidampfgarer mit Mikrowelle)

Die Königsklasse unter den Kompaktgeräten: Sie können mit einem einzigen Einbaugerät dämpfen, backen, grillen und mit Mikrowelle erhitzen. Das Innenvolumen liegt zwischen 38 und 45 Litern, der Anschlusswert ist entsprechend hoch. Für diese Geräteklasse empfehlen wir immer eine frühzeitige Planung, da Elektroanschluss und Wasseranschluss aufeinander abgestimmt werden müssen.

Kurzantwort: Es gibt vier Typen von Einbau-Mikrowellen: reine Mikrowelle, Mikrowelle mit Grill, Kombigerät mit Heißluft und Mikrowellen-Dampfgarer. Die richtige Wahl hängt davon ab, wie oft und vielfältig das Gerät genutzt wird und welche weiteren Einbaugeräte bereits vorhanden oder geplant sind.

Siemens Einbau Mikrowelle: Maße, Nischen und Einbauformate

Die häufigste Planungsfalle, die wir in der Beratung erleben: Kunden suchen ein Gerät aus — und stellen dann fest, dass die geplante Nische nicht passt. Deshalb besprechen wir Maße immer vor der Schrankbestellung, nicht danach.

Standardmaße für Einbaunischen

Maßangabe Standardwert Hinweis
Nischenbreite 45 cm oder 60 cm Breite bestimmt Blendengröße und Innenvolumen
Einbautiefe (Nische) mind. 55 cm Inkl. Kabelführung und Belüftungsabstand
Einbauhöhe (Gerät) 38 – 46 cm Kombigeräte tendenziell höher
Belüftungsabstand seitlich mind. 5 cm Je nach Hersteller-Einbauvorschrift variabel
Optimale Einbauhöhe (Unterkante Gerät) 85 – 110 cm Abhängig von Körpergröße der Hauptnutzer
Innenvolumen (Netto) 17 – 45 Liter Reine Mikrowellen kleiner, Kombigeräte größer

Wichtig: Diese Werte sind Richtwerte. Jedes Gerät hat eigene Einbauvorschriften, die im Datenblatt dokumentiert sind. Wir planen bei Lieblingsküchen ausnahmslos gerätespezifisch — das bedeutet: Erst Gerät auswählen, dann Nische dimensionieren. Nicht umgekehrt.

Kurzantwort: Standardnischen für Einbau-Mikrowellen sind 45 cm oder 60 cm breit, mindestens 55 cm tief und zwischen 38 und 46 cm hoch. Die optimale Einbauhöhe der Unterkante liegt bei 85–110 cm. Belüftungsabstände von mindestens 5 cm seitlich sind zwingend einzuhalten — diese Vorgaben sind Teil der gerätegebundenen Einbauvorschrift.

Die richtige Einbauposition: Wo gehört die Mikrowelle hin?

Eine der meistgestellten Fragen unserer Kunden betrifft die Position: Hoch im Hochschrank, auf Arbeitshöhe oder doch in einem Unterschrank? Die Antwort hängt von mehreren Faktoren ab — und von einem klaren ergonomischen Grundprinzip.

Einbau im Hochschrank — die häufigste Lösung

Der Hochschrank bietet die flexibelste Positionierung. Wir empfehlen eine Unterkante des Geräts zwischen 85 und 110 cm über dem Fußboden. So kann man bequem in das Gerät hineinschauen, Speisen ohne Kraftaufwand entnehmen und den heißen Dampf beim Öffnen sicher nach oben ableiten.

Soll die Mikrowelle direkt neben oder unter dem Backofen eingebaut werden, bieten sich sogenannte Hochschrankgerätekolonnen an. Hier sind Blenden und Rahmen aufeinander abgestimmt — das ergibt ein besonders harmonisches Bild.

Einbau im Hängeschrank

Bei niedrigen Decken oder in kompakten Küchen kann die Mikrowelle auch in einem Hängeschrank untergebracht werden. Hier ist Vorsicht geboten: Die Nische muss ausreichend tief sein (mind. 55 cm), und der Hängeschrank muss für das Gerätegewicht ausgelegt sein — Einbaumikrowellen wiegen je nach Typ zwischen 15 und 35 kg.

Einbau unter der Arbeitsplatte

Möglich, aber nur selten empfehlenswert. Wer häufig heiße Speisen entnimmt, muss sich dabei bücken — das ist unergonomisch und birgt ein erhöhtes Verbrühungsrisiko. Für gelegentliche Nutzung in einer Zweitküche oder Pantryküche kann diese Lösung dennoch Sinn ergeben.

Kurzantwort: Die ergonomisch beste Position für eine Einbau-Mikrowelle ist im Hochschrank auf Augenhöhe, Unterkante zwischen 85 und 110 cm. Der Einbau im Hängeschrank ist möglich, wenn Tiefe und Tragfähigkeit ausreichen. Unter der Arbeitsplatte ist nur für sehr seltene Nutzung geeignet.

Elektroanschluss und Belüftung: Was bei der Planung oft vergessen wird

In unserer Beratungspraxis begegnet uns immer wieder dasselbe Problem: Der Elektriker war bereits da, bevor das Gerät feststand. Das Ergebnis sind falsch positionierte Anschlüsse, fehlende Absicherung oder keine Möglichkeit, einen separaten Stromkreis nachzuziehen. Diese teuren Fehler beim Küchenkauf lassen sich vermeiden — wenn Gerät, Elektro und Schrankplanung von Anfang an zusammen gedacht werden.

Anschlusswerte im Überblick

Reine Mikrowellen arbeiten mit 800–1.000 Watt Nennleistung (Mikrowellenleistung) und benötigen typischerweise einen normalen Haushaltsstromkreis mit 10-Ampere-Sicherung. Kombigeräte mit Heißluftfunktion haben einen Gesamtanschlusswert von 2.400 bis 3.600 Watt — hier ist ein separater 16-Ampere-Stromkreis in der Regel Pflicht.

Belüftung ist keine Option, sondern Vorschrift

Einbaumikrowellen geben im Betrieb Wärme ab, die abgeführt werden muss. Die meisten Geräte haben integrierte Gebläse, die Luft durch Schlitze an Front und Rückseite zirkulieren lassen. Eine vollständig geschlossene Nische ohne Luftzirkulation führt zu Überhitzung, Leistungsabfall und im schlimmsten Fall zu Geräteausfall mit Garantieverlust.

Wir planen bei Lieblingsküchen immer gerätekonform — das bedeutet, dass die Nischendimension, die Kabelführung und die Belüftungsöffnungen Teil des Möbelplans sind und nicht nachträglich angepasst werden müssen.

Kurzantwort: Reine Einbau-Mikrowellen benötigen einen Standard-10-A-Stromkreis, Kombigeräte mit Heißluft oft einen separaten 16-A-Kreis. Belüftungsabstände laut Einbauvorschrift sind keine Empfehlung, sondern Bedingung für die Gewährleistung — deshalb muss die Elektroplanung immer gerätespezifisch erfolgen.

Siemens Einbau Mikrowelle im Geräteverbund planen

Eine Einbaumikrowelle steht selten allein. In der modernen Einbauküche ist sie Teil eines durchdachten Gerätekonzepts, das Backofen, Dampfgarer, Induktionskochfeld, Einbaukühlschrank und Dunstabzugshaube miteinander verbindet. Für die Kühlschrankplanung lesen Sie auch unseren Artikel zur 0-Grad-Zone im Kühlschrank — ein weiteres Detail, das in der Gesamtplanung oft übersehen wird.

Mikrowelle + Backofen: Die klassische Gerätesäule

Die häufigste Kombination ist die Hochschranksäule mit Backofen unten und Mikrowelle (oder Kombigerät) darüber. Beide Geräte teilen einen Designrahmen, die Blenden fluchten bündig — das Ergebnis ist eine hochwertige, ruhige Optik. Bei dieser Anordnung muss zwingend ein Hitzeschutz zwischen den Geräten eingeplant werden, da der Backofen erhebliche Wärme nach oben abgibt.

Mikrowelle + Dampfgarer: Die Profi-Lösung

Wer Wert auf gesundes Kochen und maximale Flexibilität legt, kombiniert eine Einbaumikrowelle mit einem separaten Dampfgarer. Beide Geräte ergänzen sich funktional ideal: Der Dampfgarer schont Nährstoffe, die Mikrowelle spart Zeit. In einer Hochschranksäule übereinander eingebaut, entsteht ein kompaktes Hochleistungszentrum für die Nahrungszubereitung.

Mikrowellen-Kombigerät als Allrounder

Wer keinen Platz für mehrere Geräte hat — etwa in einer Pantryküche, einem Hauswirtschaftsraum oder einer kleinen Einbauküche — greift zum Mikrowellen-Kombigerät mit Heißluft und Grill. Ein Gerät ersetzt drei Funktionen auf engstem Raum. Auch beim Thema Apothekerschrank und Stauraumplanung denken wir bei Lieblingsküchen immer den gesamten Hochschrankbereich mit.

Kurzantwort: Eine Einbaumikrowelle wird idealerweise in eine Hochschrankkolonne mit Backofen und/oder Dampfgarer integriert. Blenden und Rahmen müssen aufeinander abgestimmt sein. Zwischen Backofen und Mikrowelle ist ein Wärmeschutzblock Pflicht. Ein Kombigerät eignet sich als Allrounder, wenn der Platz für mehrere Einzelgeräte fehlt.

Häufige Planungsfehler bei der Einbau-Mikrowelle

Nach Jahren der Beratungspraxis in unseren Studios in Rostock und Schwerin kennen wir die typischen Stolperfallen — und wie man sie vermeidet.

Die 6 häufigsten Planungsfehler bei der Einbau-Mikrowelle

  1. Gerät nach dem Schrank auswählen — Nische zuerst planen, dann Gerät aussuchen. Nicht umgekehrt.
  2. Belüftungsabstände ignorieren — Ohne Luftzirkulation keine Gewährleistung. Abstandsangaben sind Pflicht, keine Empfehlung.
  3. Falschen Stromkreis einplanen — Kombigeräte benötigen 16 A. Elektriker vor Schrankbestellung beauftragen.
  4. Ergonomische Einbauhöhe vernachlässigen — Geräteunterkante unter 80 cm ist auf Dauer unbequem und risikoreich.
  5. Zu kleines Innenvolumen wählen — Ein 20-Liter-Gerät passt weder für große Auflaufformen noch für Familienportion.
  6. Keine Montage aus einer Hand — Wenn Schreiner, Elektriker und Gerätelieferant nicht koordiniert werden, entstehen Passungenauigkeiten und Lücken bei der Garantie.

Besonders der letzte Punkt ist uns bei Lieblingsküchen ein echtes Herzensthema. Unsere eigenen Montageteams kennen jede Nische, jeden Anschluss und jedes Gerät aus dem Planungsprozess — weil sie von Anfang an dabei waren. Das ist der Unterschied zwischen einem Küchenstudio mit Vollverantwortung und einem Möbelhaus, das nur Möbel liefert.

Einbau-Mikrowelle und Küchentrends 2026

Die Küchentrends 2026 zeigen deutlich: Sichtbare Geräte verschwinden zunehmend hinter Fronten. Das gilt für den Einbaukühlschrank mit Türblende, das integrierte Induktionskochfeld mit Flächenbündigkeit — und selbstverständlich für die Einbaumikrowelle.

Besonders gefragt ist die sogenannte „Pocket Handle“-Technik: Grifflose Fronten, bei denen auch die Mikrowellenblende nahtlos in die Küchenzeile integriert ist. Kombiniert mit einer einheitlichen Dunstabzugslösung — mehr dazu in unserem Artikel zur Abzugshaube in der Küche — entsteht eine Küche, die wirkt wie aus einem Guss.

Ein weiterer Trend: Die Gerätekolonne mit Touchdisplay-Steuerung. Moderne Einbaumikrowellen lassen sich per App oder über ein zentrales Display bedienen und sind Teil eines vernetzten Küchensystems. Diese Smart-Home-Integration setzt jedoch eine sorgfältige Planung der Netzwerkinfrastruktur voraus — etwas, das wir bei der Küchenplanung standardmäßig abfragen.

Kurzantwort: Der Küchentrend 2026 geht klar zu vollständig integrierten, grifflosen Geräten. Einbau-Mikrowellen mit einheitlicher Blende, Touch-Steuerung und App-Anbindung sind auf dem Vormarsch. Die optische und technische Integration erfordert eine präzise Planung — am besten durch ein erfahrenes Küchenstudio.

People Also Ask: Häufige Fragen zur Einbau-Mikrowelle

Welche Leistung sollte eine Einbau-Mikrowelle haben?

Für den alltäglichen Gebrauch in einem Haushalt mit 2–4 Personen empfehlen wir eine Mikrowellenleistung von mindestens 900 Watt. Geräte mit 800 Watt sind für einfaches Erwärmen ausreichend, brauchen aber länger. Bei Kombigeräten mit Heißluft ist die Mikrowellenleistung oft sekundär — hier zählt die Kombination aus kurzer Garzeit und gleichmäßigem Backergebnis. Ein Gerät mit stufenloser Leistungsregelung bietet die größte Flexibilität.

Kann ich eine Einbau-Mikrowelle auch ohne Backofen in eine Küche integrieren?

Ja, absolut. Eine Einbaumikrowelle ist kein Zusatzgerät zum Backofen — sie kann als eigenständiges Einbaugerät in jeder geeigneten Nische montiert werden. Besonders in kleineren Küchen, Ferienwohnungen oder Zweitküchen ersetzen Kombigeräte mit Heißluft häufig den vollwertigen Backofen. Die Planung der Nische und des Stromkreises folgt denselben Grundsätzen wie bei der Kombination mit einem Backofen.

Wie lange hält eine Einbau-Mikrowelle in der Regel?

Hochwertige Einbau-Mikrowellen haben eine durchschnittliche Lebensdauer von 8 bis 15 Jahren — bei regelmäßiger Pflege und korrekter Installation auch länger. Die häufigsten Verschleißteile sind die Magnetronröhre (das Herzstück der Mikrowellenerzeugung), das Drehtellergetriebe und die Türdichtung. Wir empfehlen beim Kauf auf mindestens 2 Jahre Herstellergarantie zu achten; bei Lieblingsküchen bieten wir darüber hinaus eine 5-jährige Gerätegarantie auf alle über uns gelieferten Einbaugeräte.

Welcher Unterschied besteht zwischen einer 45-cm- und einer 60-cm-Einbaumikrowelle?

Der wesentliche Unterschied liegt im Innenvolumen: Eine 45-cm-Mikrowelle bietet typischerweise 17–25 Liter Nutzraum, eine 60-cm-Variante 34–45 Liter. Für Einzelpersonen oder Zweipersonenhaushalte reicht eine 45-cm-Variante oft aus. Für Familien oder für den Einsatz als Kombigerät empfehlen wir die 60-cm-Variante, die auch größere Auflaufformen und Geflügel aufnehmen kann. Optisch fügt sich das 60-cm-Gerät harmonischer in eine 60-cm-Küchenzeile ein.

So plant Lieblingsküchen Ihre Einbau-Mikrowelle: Der 9-Schritte-Prozess

Unsere 9 Schritte von der Idee bis zur Abnahme

  1. Bedarfsermittlung: Welcher Gerätetyp passt zu Ihrem Alltag? Nutzungsfrequenz, Haushaltsgröße, Vorlieben.
  2. Inspiration: Wir zeigen Ihnen Geräteintegrationen in unserem Studio — live, nicht nur auf Papier.
  3. Beratungsvorbereitung: Wir prüfen Ihre Raumsituation, Nischenmöglichkeiten und Elektrosituation im Vorfeld.
  4. Planung im Studio: 3D-Planung mit exakten Gerätemaßen — Sie sehen Ihr Ergebnis vor dem Kauf.
  5. Angebotsprüfung: Transparente Preisstruktur, keine versteckten Posten. Teure Fehler vermeiden — wir gehen das gemeinsam durch.
  6. Vertragsabschluss: Alles schriftlich — Gerät, Nischenmaß, Elektroleistung, Liefertermin.
  7. Montagevorbereitung: Koordination mit Elektriker, Vorabcheck der Nische, Gerätelieferung just-in-time.
  8. Montage: Unser eigenes Montageteam baut Möbel und Gerät ein — aus einer Hand, mit einer Verantwortung.
  9. Abnahme: Gemeinsame Funktionsprüfung, Einweisung, Übergabe aller Unterlagen und Garantiedokumente.

Dieser Prozess ist kein Marketing-Versprechen, sondern der Ablauf, den wir seit der Gründung von Lieblingsküchen durch Claudia Seltmann-Schönfelder und Anne-Wiebke Willsch konsequent leben. Unsere Studios in Rostock am Warnowufer, im Lieblingsküchen-Studio Küchen am Hopfenmarkt in der Rostocker Stadtmitte und in Schwerin sowie unsere Partnerstudios bundesweit arbeiten alle nach diesem Prinzip.

Einbau-Mikrowelle im Hauswirtschaftsraum und Bad

Lieblingsküchen plant nicht nur Küchen. Wir begleiten Kunden auch bei der Gestaltung von Hauswirtschaftsräumen und Wohnbereichen — und auch dort kann eine Einbaumikrowelle sinnvoll integriert sein. Im Hauswirtschaftsraum etwa als schnelle Möglichkeit zur Speisenvorbereitung neben Waschmaschine und Arbeitsfläche; in einem Wohnbereich mit integrierter Pantryküche als diskretes Gerät hinter einer Schrankfront.

Auch für diese Bereiche gilt: Die Planung beginnt mit dem Gerät und der Nutzungslogik — nicht mit dem Schrank. Und die Montage erfolgt bei uns immer durch unser eigenes Team, das Möbel, Gerät und Anschluss kennt.

FAQ: Einbau-Mikrowelle — Ihre wichtigsten Fragen beantwortet

Welche Einbaumaße hat eine Standard-Einbaumikrowelle?

Die meisten Einbaumikrowellen sind für Nischenbreiten von 45 cm oder 60 cm ausgelegt. Die Einbautiefe beträgt in der Regel mindestens 55 cm, die Einbauhöhe variiert zwischen ca. 38 cm und 46 cm. Bei Kombigeräten mit Heißluft kann die Bauhöhe auf bis zu 46 cm steigen. Belüftungsabstände von mindestens 5 cm seitlich sind einzuhalten. Wir planen bei Lieblingsküchen jede Nische gerätespezifisch nach den aktuellen Einbauvorschriften des Herstellers.

Brauche ich für eine Einbaumikrowelle einen separaten Stromanschluss?

Für reine Einbaumikrowellen mit 800–1.000 Watt Nennleistung reicht in den meisten Fällen ein normaler 10-Ampere-Haushaltsstromkreis. Kombigeräte mit Heißluft und Grill erreichen einen Gesamtanschlusswert von bis zu 3.600 Watt — hier ist ein separater 16-Ampere-Stromkreis in der Regel Pflicht. Die Elektroplanung sollte immer vor der Schrankmontage abgeschlossen sein. Wir koordinieren das als Teil unseres Planungsprozesses direkt mit Ihrem Elektriker.

Kann ich eine bestehende Nische für eine neue Einbaumikrowelle nutzen?

Das ist möglich, wenn das neue Gerät exakt dieselben Einbaumaße hat wie das Altgerät. In der Praxis unterscheiden sich Maße zwischen Generationen und Gerätetypen jedoch erheblich — sowohl in Breite als auch in Höhe und Tiefe. Bevor Sie ein Neugerät bestellen, messen Sie die Nische exakt aus und vergleichen diese Maße mit dem Datenblatt des gewünschten Geräts. Im Zweifelsfall beraten wir Sie kostenlos in unserem Studio oder online.

Was kostet eine Einbau-Mikrowelle ungefähr?

Einstiegsgeräte in der 45-cm-Klasse beginnen ab ca. 200–350 Euro. Kombigeräte mit Heißluft und Grill in 60-cm-Ausführung liegen typischerweise zwischen 500 und 1.200 Euro. Premium-Kombigeräte mit Dampffunktion, Touchdisplay und App-Anbindung können 1.500 Euro und mehr kosten. Wichtig: Der Gerätepreis ist nur ein Teil der Gesamtkosten — Nische, Elektroinstallation und Montage kommen hinzu. Wir nennen Ihnen im Angebot immer den Gesamtpreis, transparent und ohne versteckte Kosten.

Wie lange dauert die Montage einer Einbaumikrowelle?

Die reine Gerätemonage dauert, wenn Nische und Elektro vorbereitet sind, typischerweise 30–60 Minuten. Wenn Nische und Gerät im Rahmen einer kompletten Kücheninstallation eingebaut werden, ist die Mikrowelle Teil des Gesamtmontageablaufs — das kann je nach Küchengröße 1–3 Tage in Anspruch nehmen. Unser Montageteam führt nach Abschluss immer eine Funktionsprüfung aller Geräte durch und weist Sie persönlich ein.

Gibt es eine Garantie auf die Einbau-Mikrowelle bei Lieblingsküchen?

Ja. Alle über Lieblingsküchen gelieferten Einbaugeräte erhalten eine 5-jährige Gerätegarantie — unabhängig von der gesetzlichen Gewährleistung. Das bedeutet: Tritt innerhalb von 5 Jahren ein Gerätedefekt auf, übernehmen wir die Abwicklung. Diese Garantie gilt nur, wenn das Gerät auch durch unser eigenes Montageteam eingebaut wurde — weil wir nur dann die vollständige Verantwortung für den korrekten Einbau übernehmen können.

Ihre Einbau-Mikrowelle perfekt geplant und eingebaut

Wir beraten Sie persönlich in unseren Studios in Rostock und Schwerin — oder online. Mit eigenen Montageteams, 5 Jahren Gerätegarantie und transparenten Preisen begleiten wir Sie von der ersten Idee bis zur Abnahme.

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