Herd Maße: Standardgrößen, Ausschnitte & Planungswissen für Ihre Küche 2026
Die Herd Maße bestimmen, ob Ihr neues Kochgerät harmonisch in die Küchenzeile passt, die Arbeitsplatte korrekt zugeschnitten wird und die Dunstabzugshaube in sicherem Abstand hängt. Standardmäßig sind Standherde in Deutschland 60 cm breit, 60 cm tief und 85 bis 95 cm hoch — Einbaukochfelder folgen eigenen Ausschnittmaßen. Wer diese Werte kennt, trifft bei der Küchenplanung selbstbewusste Entscheidungen und vermeidet kostspielige Nacharbeiten.
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Warum Herd Maße der unterschätzte Schlüssel in jeder Küchenplanung sind
In unserer täglichen Beratung bei Lieblingsküchen erleben wir immer wieder denselben Irrtum: Kunden nehmen an, dass „Standardmaße immer passen“. Das stimmt — aber nur dann, wenn alle beteiligten Komponenten konsequent aufeinander abgestimmt sind.
Ein Standherd mit 60 cm Breite passt zwar in eine 60-cm-Nische, aber: Schließt die Kochfeldoberkante wirklich bündig mit der Arbeitsplatte ab? Stimmt der Abstand zur Haube? Ist der Elektroanschluss für die benötigte Leistung ausgelegt? Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, ist ein Herd wirklich „passend geplant“.
Besonders bei Küchenrenovierungen — wenn ein alter Herd durch ein neues Gerät ersetzt wird — kommt es häufig zu Überraschungen. Hersteller ändern ihre Gerätemaße, Sockelhöhen variieren, und die Nische aus den 1990er-Jahren hat gelegentlich andere Tiefenmaße als heutige Geräte. Wir empfehlen deshalb: immer nachmessen, nie annehmen.
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Herd Maße im Überblick: Standherde, Einbaugeräte und Sonderformate
Nicht jeder Herd ist gleich — je nach Bauform, Breite und Hersteller variieren die relevanten Maße erheblich. Wir unterscheiden grundsätzlich zwischen Standherden, Einbaukochfeldern mit separatem Backofen und Kochfeldsets.
Standherd Maße: Breite, Tiefe, Höhe
Der klassische Standherd vereint Kochfeld und Backofen in einem Gerät. Die gängigste Breite ist 60 cm, mit einer Tiefe von ebenfalls 60 cm. Die Höhe liegt je nach Modell zwischen 85 und 95 cm, wobei viele Geräte über höhenverstellbare Stellfüße verfügen, um die Kochfeldoberkante auf das Niveau der Arbeitsplatte anzupassen.
Breitere Standherde mit 90 cm oder 120 cm sind im Premiumsegment erhältlich. Sie bieten mehr Kochzonen, einen größeren Backofen und oft zwei separate Backofenkammern. Diese Formate erfordern eine maßgefertigte Nische und eine entsprechend dimensionierte Dunstabzugshaube.
Schmalere Standherde mit 50 cm Breite sind für kompakte Küchen eine sinnvolle Alternative und bieten dennoch vier Kochzonen und einen vollwertigen Backofen.
Einbaukochfeld Maße: Ausschnitt und Auflagemaß
Bei Einbaukochfeldern — ob Induktionskochfeld, Glaskeramik oder Gaskochfeld — unterscheiden wir zwischen dem Außenmaß des Geräts (Auflagefläche) und dem Ausschnittmaß (Öffnung in der Arbeitsplatte).
Ein 60-cm-Einbaukochfeld hat typischerweise ein Außenmaß von ca. 590 × 520 mm und benötigt einen Ausschnitt von rund 560 × 490 mm. Die genauen Werte variieren je nach Hersteller und müssen immer dem Produktdatenblatt entnommen werden — das ist ein häufiger Planungsfehler, den wir aus Beratungsgesprächen gut kennen.
Kochfelder sind auch in Breiten von 30 cm, 45 cm, 75 cm, 80 cm und 90 cm erhältlich. Besonders beliebt im Jahr 2026: großformatige 90-cm-Induktionskochfelder mit flexibler Kochzoneneinteilung, die auch für großes Kochgeschirr geeignet sind.
Tischkochfelder und Einzelkochplatten
Für temporäre Lösungen oder sehr kleine Küchen gibt es freistehende Einzelkochplatten. Diese haben keine Einbaumaße im klassischen Sinne und erfordern lediglich eine ausreichend tiefe und hitzebeständige Stellfläche. Für dauerhaft geplante Einbauküchen sind sie jedoch keine empfehlenswerte Lösung.
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Vergleichstabelle: Herd Maße nach Bauform und Breite
| Bauform | Breite (cm) | Tiefe (cm) | Höhe / Aufbauhöhe | Ausschnittmaß (ca.) |
|---|---|---|---|---|
| Standherd (kompakt) | 50 | 60 | 85–95 cm | Kein Ausschnitt (Standherd) |
| Standherd (Standard) | 60 | 60 | 85–95 cm | Kein Ausschnitt (Standherd) |
| Standherd (breit) | 90 / 120 | 60–65 | 90–95 cm | Kein Ausschnitt (Standherd) |
| Einbaukochfeld (schmal) | 30 / 45 | 52 | ca. 4–6 cm Aufbauhöhe | je nach Modell, lt. Datenblatt |
| Einbaukochfeld (Standard) | 60 | 52 | ca. 4–6 cm Aufbauhöhe | ca. 560 × 490 mm |
| Einbaukochfeld (groß) | 75 / 80 / 90 | 52 | ca. 4–6 cm Aufbauhöhe | je nach Modell, lt. Datenblatt |
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Einbautiefe, Nischentiefe und Unterschrankmaße: Das müssen Sie kennen
Das häufig vernachlässigte Maß in der Küchenplanung ist die Einbautiefe. Unterschränke haben in Deutschland eine Standardtiefe von 60 cm, inklusive Tür. Die lichte Innenmaß beträgt etwa 56 cm. Standherde mit 60 cm Tiefe fügen sich hier nahtlos ein — aber nur dann, wenn auch der Sockelbereich und eine eventuelle Hinterseiten-Belüftung berücksichtigt wurden.
Bei einigen Standherden ist eine Mindestlüftungsöffnung am Sockel oder an der Rückwand vorgeschrieben. Wer den Herd bündig in eine Nische schiebt, ohne diese Vorgaben zu prüfen, riskiert Überhitzung und im schlimmsten Fall Geräteschäden oder den Verlust der Herstellergarantie.
Unsere Kunden fragen uns häufig: „Muss die Nische exakt so breit sein wie der Herd?“ — Die Antwort lautet: Die lichte Breite der Nische sollte mindestens 3 mm größer als das Geräteaußenmaß sein, um ein problemloses Einschieben zu ermöglichen. Ein zu enger Sitz führt zu Kratzern an der Geräteseite und erschwert spätere Wartungs- oder Reparaturarbeiten erheblich.
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Höhenmaße: Kochfeldoberkante, Arbeitsplattenebene und Ergonomie
Die ergonomisch optimale Arbeitshöhe in der Küche liegt für eine durchschnittlich große Person bei etwa 87–92 cm. Standherde sind darauf ausgelegt, mit ihrer Kochfeldoberkante möglichst bündig mit der angrenzenden Arbeitsplatte abzuschließen. Die Stellfüße lassen in der Regel eine Höhenregulierung von ±2 cm zu.
Bei Einbaukochfeldern, die in die Arbeitsplatte eingelassen werden, entsteht eine Aufbauhöhe von 4 bis 6 cm über der Plattenoberkante — je nach Kochfeldtyp. Das ist kein Problem für die Ergonomie, muss aber bei der Planung der Dunstabzugshaube berücksichtigt werden.
Für Personen unter 160 cm oder über 185 cm empfehlen wir in der persönlichen Beratung individuelle Arbeitshöhen. Mehr dazu lesen Sie in unserem ausführlichen Ratgeber zur richtigen Arbeitshöhe in der Küche.
Welche Arbeitshöhe ist bei einem Standherd optimal?
Die Kochfeldoberkante eines Standherds sollte auf derselben Höhe liegen wie die benachbarte Arbeitsplatte — in der Regel ca. 90 cm über dem Fertigboden. Über die höhenverstellbaren Stellfüße lässt sich das Gerät individuell anpassen. Wer eine Küche mit erhöhter Arbeitsplatte plant (z. B. 95 oder 100 cm), sollte auf Standherde mit entsprechend anpassbarer Aufbauhöhe achten oder auf ein Einbaukochfeld mit separatem Backofen wechseln.
Wie wirken sich Herd Maße auf die Unterschrankplanung aus?
Ein Standherd benötigt keine Unterschränke — er steht eigenständig. Beidseitig angrenzende Unterschränke müssen jedoch sauber auf die Gerätebreite abgestimmt sein, damit keine Lücken entstehen. Bei Einbaukochfeldern mit separatem Backofen wird der Backofen in einen speziellen Hochschrank oder Unterschrank eingebaut — die Backofennische misst üblicherweise 60 cm breit bei 60 cm Einbautiefe, die lichte Einbauhöhe beträgt je nach Gerätetyp ca. 59–60 cm.
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Herd Maße und Dunstabzugshaube: Mindestabstände nach Norm
Der Abstand zwischen Kochfeld und Dunstabzugshaube ist einer der sicherheitskritischsten Maße in der Küchenplanung. Er ist in den Installationsanleitungen der Geräte verankert und häufig auch Bestandteil nationaler Normen und Versicherungsanforderungen.
Für Elektro- und Induktionskochfelder gilt ein Mindestabstand von 65 cm zwischen Kochfeldoberkante und Haubenunterkante. Für Gaskochfelder erhöht sich dieser Wert auf mindestens 75 cm. Unterschreiten Sie diese Abstände, kann das im Schadensfall den Garantieanspruch gefährden und die Betriebserlaubnis der Haube beeinflussen.
Besonders bei Kücheninseln oder Kochfeldern mit integriertem Dunstabzug (sogenannte Tischlüfter oder Induktionskochfelder mit eingebautem Downdraft-System) gelten andere Regeln — diese Systeme ziehen den Dampf seitwärts oder nach unten ab und benötigen keinen Wandhaubenabstand. Wir berücksichtigen das in der Planung von Anfang an, damit keine Abstimmungsprobleme zwischen Kochfeld, Haube und Möbeln entstehen. Weitere Informationen zu Dunstabzugshauben und Planung finden Sie in unserem Artikel zur Ablufthaube.
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Schritt-für-Schritt: So planen Sie Herd und Kochfeld maßgenau
- Nischenmaß aufnehmen: Lichte Breite, Tiefe und Höhe der Nische exakt ausmessen — auch auf Rechtwinkligkeit prüfen.
- Ausschnittmaß ermitteln: Beim Einbaukochfeld das genaue Ausschnittmaß aus dem Produktdatenblatt ablesen — nie schätzen.
- Haubenabstand berechnen: Kochfeldoberkante bis zur Haubenunterkante messen und mit Mindestabständen vergleichen.
- Elektroanschluss klären: 230 V oder 400 V? Leistungsbedarf des Geräts mit vorhandenem Anschluss abgleichen — ggf. Elektrofachmann hinzuziehen.
- Alle Maße ins Küchenstudio: Mit einem vollständigen Maßprotokoll in die Beratung — so kann Ihr Planer sofort und präzise arbeiten.
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Elektroanschluss und Leistungsbedarf: Was gehört zu den Herd Maßen dazu?
Technisch gesehen gehören die Anschlussmaße — also Kabelauslass, Steckdosenposition und Sicherungsabsicherung — zur vollständigen Planung eines Herds oder Kochfelds. Ein Standherd mit 60 cm Breite und einem Kochfeld mit vier Zonen benötigt in der Regel einen 400-V-Drehstromanschluss mit einer Absicherung von 16 A.
Viele ältere Küchen haben nur einen 230-V-Anschluss — dann sind nur Herde bis ca. 3,5 kW Gesamtleistung ohne Umbau nutzbar. Wer ein leistungsstarkes Induktionskochfeld mit mehreren Kochzonen plant, kommt um eine Elektroinstallation durch einen Fachbetrieb nicht herum.
Wir koordinieren bei Lieblingsküchen auf Wunsch die Abstimmung mit dem Elektriker — so dass Anschlussposition, Kabelweg und Leistungsaufnahme bereits in der Planungsphase geklärt sind und keine Überraschungen bei der Montage entstehen.
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Herd Maße in kleinen Küchen: Lösungen für kompakte Grundrisse
Kleine Küchen stellen die Maßplanung vor besondere Herausforderungen. Wer auf 8 oder 10 Quadratmetern kocht, kann keinen 90-cm-Standherd einplanen — aber es gibt intelligente Lösungen. Wir zeigen in unserer Beratung regelmäßig, wie sich auch in engen Grundrissen vollwertige Küchen realisieren lassen. Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber zu kleinen Küchen.
Bewährte Optionen für kleine Küchen:
- 50-cm-Standherd: Spart 10 cm gegenüber dem Standard, bietet aber vier vollwertige Kochzonen und einen nutzbaren Backofen.
- 30-cm-Kochfeld + separater kompakter Backofen: Maximale Flexibilität in der Platzierung — Kochfeld und Backofen müssen nicht nebeneinander sein.
- Zweizone-Kochfeld (2 × 30 cm mit Mittellücke): Ideal für Küchenzeilen mit wenig Breite, aber normaler Arbeitstiefe.
- Downdraft-Kochfeld: Kombiniert Kochfeld und Dunstabzug — spart die Wandhaube und gewährt mehr Freiheit über dem Herd.
Entscheidend ist bei kleinen Küchen nicht nur das Herdmaß selbst, sondern die Restarbeitsfläche neben dem Herd. Wir empfehlen mindestens 30 cm freie Ablagefläche auf jeder Seite des Kochfelds, damit heißes Kochgeschirr sicher abgestellt werden kann.
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Herd Maße 2026: Trends und neue Geräteformate
Die Küchentrends 2026 zeigen eine klare Entwicklung: Klassische Standherde verlieren gegenüber Einbaukochfeldern mit separatem Backofen zunehmend an Bedeutung. Der Grund: Einbaugeräte erlauben eine ergonomisch optimierte Backofenhöhe (auf Augenhöhe statt am Boden), ein schlankeres Design und mehr Flexibilität bei der Küchenplanung.
Gleichzeitig wachsen Kochfeldformate: Großformatige 90-cm-Induktionskochfelder mit vollflächiger Nutzung, Teppan-Yaki-Flächen und integrierten Dampfgar-Modulen sind 2026 stärker gefragt als je zuvor. Sie erfordern jedoch angepasste Ausschnittmaße und breitere Nischen — Themen, die wir in der Planung konsequent berücksichtigen.
Ein weiterer Trend: Kochfelder mit integriertem Dunstabzug werden technisch immer leistungsfähiger und erfordern keine klassische Wandhaube mehr. Das verändert die Maßplanung fundamental — denn der Abstand zur Haube entfällt, und die Oberschrankplanung gewinnt an Freiheit.
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Typische Planungsfehler bei Herd Maßen — und wie wir sie vermeiden
Nach vielen Jahren Erfahrung in der Küchenplanung kennen wir die häufigsten Fehler rund um Herd Maße genau. Hier sind die wichtigsten, damit Ihnen diese nicht passieren:
- Ausschnitt zu früh gefräst: Die Arbeitsplatte wird zugeschnitten, bevor das genaue Modell feststeht. Lösung: Gerät zuerst auswählen, dann messen.
- Nische zu eng: Gerät lässt sich kaum einschieben und sitzt dauerhaft verklemmt. Mindestens 3 mm Spiel einplanen.
- Haubenabstand unterschätzt: Haube ist zu tief montiert — Sicherheitsmangel und Garantieverlust. Immer Datenblatt beider Geräte prüfen.
- Elektroanschluss vergessen zu prüfen: Drehstrom fehlt — Kochfeld kann nicht in Betrieb genommen werden. Frühzeitig Elektriker einbeziehen.
- Sockelbereich nicht koordiniert: Der Gerätesockel schließt nicht bündig mit dem Küchensockel ab — optischer Makel und praktisches Problem.
All diese Fehler sind vermeidbar — wenn Küchenplanung, Geräteauswahl und Handwerkkoordination aus einer Hand kommen. Genau das ist unser Ansatz bei Lieblingsküchen: Wir begleiten Sie von der ersten Idee bis zur Abnahme in 9 klaren Schritten — damit am Ende alles sitzt. Mehr zu den häufigsten Fehlern beim Küchenkauf lesen Sie in unserem Ratgeber.
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People Also Ask: Häufige Fragen zu Herd Maßen
Welche Breite hat ein Normherd?
Ein Normherd — also der in Deutschland und Europa meistverbreitete Standherd — ist standardmäßig 60 cm breit. Diese Breite ist auf das Modul der Küchenunterschränke abgestimmt und ermöglicht eine fugenlose Integration in die Küchenzeile. Schmalere Varianten (50 cm) und breitere Geräte (90 oder 120 cm) sind als Sonderformate erhältlich.
Wie tief muss ein Standherd sein?
Die Standardtiefe eines Standherd beträgt 60 cm — identisch mit der Standardtiefe von Küchenmöbeln. In der Praxis kann die tatsächliche Einbautiefe durch Lüftungsöffnungen, Kabelführung an der Rückwand oder Abreißschutz leicht variieren. Messen Sie deshalb immer die lichte Tiefe Ihrer Nische und vergleichen Sie diese mit dem Maßblatt des Geräts.
Welche Herd Maße gelten für die Ausschnittplanung der Arbeitsplatte?
Für Einbaukochfelder wird ein genauer Ausschnitt in die Arbeitsplatte gefräst. Ein 60-cm-Kochfeld benötigt typischerweise einen Ausschnitt von rund 560 × 490 mm — aber diese Werte variieren je nach Modell. Das verbindliche Ausschnittmaß findet sich im Produktdatenblatt. Der Ausschnitt muss zudem einen Mindestabstand von mehreren Zentimetern zur Spüle und zu den Nischenwänden einhalten.
Was ist der Unterschied zwischen Außenmaß und Ausschnittmaß beim Kochfeld?
Das Außenmaß bezeichnet die sichtbare Auflagefläche des Kochfelds, die auf der Arbeitsplattenoberfläche liegt — zum Beispiel 590 × 520 mm. Das Ausschnittmaß ist kleiner und gibt die Öffnung an, die in die Arbeitsplatte geschnitten werden muss — etwa 560 × 490 mm. Der Unterschied ergibt sich aus dem umlaufenden Rand des Kochfelds, mit dem es auf der Arbeitsplatte aufliegt und fixiert wird.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Herd Maßen
Welche Standardmaße haben Standherde?
Standherde sind in Deutschland standardmäßig 60 cm breit, 60 cm tief und zwischen 85 und 95 cm hoch — die genaue Höhe hängt vom Modell und dem integrierten Kochfeld ab. Diese Maße sind auf die gängige Unterschrankhöhe von 87 cm abgestimmt, sodass die Kochfeldoberkante bündig mit der Arbeitsplatte abschließt. Breitere Standherde mit 90 cm oder 120 cm Breite sind im Premiumsegment erhältlich und richten sich an kochbegeisterte Haushalte mit großem Platzbedarf. Wer einen Standherd plant, sollte auch die Nischentiefe von mindestens 60 cm und ausreichend Belüftungsraum seitlich und hinten einkalkulieren.
Welche Ausschnittmaße brauche ich für ein Einbaukochfeld?
Das Ausschnittmaß für ein Einbaukochfeld hängt von der Gerätebreite ab: Ein 60-cm-Kochfeld benötigt typischerweise einen Ausschnitt von rund 560 × 490 mm, ein 75-cm-Kochfeld entsprechend mehr — verbindliche Maße finden sich im jeweiligen Produktdatenblatt. Beim Zuschnitt der Arbeitsplatte müssen zudem die Mindestabstände zu Spüle, Schubladenkästen und Nischenwänden beachtet werden. Ein professionell geführtes Küchenstudio übernimmt die koordinierte Planung dieser Ausschnitte inklusive der passenden Unterkonstruktion. Ein nachträglicher Fehler beim Ausschnitt ist kaum zu korrigieren und kann eine neue Arbeitsplatte erfordern.
Wie viel Platz muss ich zwischen Kochfeld und Dunstabzugshaube lassen?
Der Mindestabstand zwischen der Oberkante eines Elektro- oder Induktionskochfelds und der Unterkante der Dunstabzugshaube beträgt in Deutschland in der Regel 65 cm. Bei Gaskochfeldern schreiben viele Hersteller und die relevanten Normen mindestens 75 cm vor. Dieser Abstand ist nicht nur eine Planungsempfehlung, sondern oft Bestandteil der Garantiebedingungen des Geräts — eine Unterschreitung kann im Schadensfall zum Garantieverlust führen. In Küchen mit Deckenhauben oder Tischlüftern gelten abweichende Regeln, die wir in der persönlichen Beratung individuell prüfen.
Passt ein 60-cm-Herd auch in kleinere Küchen?
Ja, der 60-cm-Herd ist das Standardmaß und passt in die allermeisten Küchen — auch in kompakte Grundrisse. Wer weniger Platz hat, kann auf 50-cm-Standherde oder schmale Kochfelder ab 30 cm Breite zurückgreifen, die gezielt für kleine Küchen konzipiert sind. Entscheidend ist nicht nur die Gerätebreite, sondern die Gesamtplanung: Wie viel Arbeitsfläche bleibt neben dem Herd? Gibt es ausreichend Ablagefläche zum Abstellen heißer Töpfe? Eine professionelle Küchenplanung berücksichtigt all das und findet auch für sehr kleine Grundrisse ergonomisch sinnvolle Lösungen.
Was kostet die Planung einer Küche mit Einbaugeräten bei Lieblingsküchen?
Bei Lieblingsküchen arbeiten wir mit transparenten Preisen — eine pauschale Aussage zu Gesamtkosten ist ohne Kenntnis Ihrer individuellen Situation nicht seriös möglich. Die Kosten hängen von Grundriss, Geräteausstattung, Material der Fronten und Arbeitsplatten sowie dem Montageaufwand ab. Was wir garantieren: Im persönlichen Beratungsgespräch in unseren Studios in Rostock oder Schwerin erhalten Sie ein detailliertes, nachvollziehbares Angebot ohne versteckte Kosten. Unsere eigenen Montageteams und die 5 Jahre Gerätegarantie sind dabei bereits Teil des Gesamtpakets.
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Ihre Küche. Ihr Maß. Unsere Planung.
In unseren Küchenstudios in Rostock und Schwerin planen wir Ihre Küche bis ins letzte Millimeter — mit persönlicher Beratung, eigenen Montageteams und 5 Jahren Gerätegarantie. Bundesweit durch unsere Partnerstudios.



